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G.S. aus L.

Sie wissen vermutlich nicht, wer G.S. aus L. ist, aber Sie kennen X.T. aus L. Die beiden haben aber sehr viel gemeinsam, das werden Sie gleich merken. Wir warten ja schon lange auf das Geschäftsmodell von Frau T. Seit Monaten wird uns gesagt, sie sei dabei, dieses zu entwickeln, sie wolle «Branding» machen, wie Richard Branson. Was genau sie uns damit sagen will, ist bis heute unklar. Richard Branson ist ein erfolgreicher Selfmade-Milliardär. X.T. aus L ist eine Ex-Vize-Miss, die meint, erfolgreich zu sein.

Aber wir wären nicht klatschheftli.ch, würden wir unserer Spitzenprotagnostin i.S. Peinlichkeiten nicht etwas unter die Arme greifen. Wir haben nämlich eine Idee für ihr «Branding» Business, die erst noch von ihrem ‘primus inter pares’, Richard Branson, inspiriert ist.
Sie sehen richtig, das sind Eiswürfel in der Form von Bransons Konterfei. Die werden in der «Upper Class Cabin» seiner Virgin Atlantic serviert. «You know you’ve made it when there’s an ice cube replica of your face.», so der lakonische Kommentar im NZ Herald. Entdeckt hat dieses coole Eiswürfeli ein aufmerksamer Leser. Wir finden, das passt schon. Richard Branson ist cool, also soll er auch die Getränke seiner Passagiere kühlen können.

Nun denn, das Markenzeichen von X.T. aus L. ist sicherlich ihr dämlicher Schmollmund. Sie kann ihn nicht bescheuert genug in jede Kamera strecken.

Quelle: Blick.ch, Foto: Nicolas Righetti

Da haben wir doch die beste «Branding» Idee für X.T. aus L – hier kommt G.S. aus L.!
Gummi Susi aus Lugano – das trifft es doch wirklich gut, oder?


Donnerstag, 10. Mai 2012, 06:00

Medium, Mediümmer, Meditümmer!

Bei Brigitte Balzarini Voss ist es soweit. Nach ihrem durchschlagenden Erfolg mit ihrem selbstheilenden Buch, bietet sie nun über ihre Website selbstheilende Therapien an. CvR kann mit seinem Lifecoaching einpacken. So wie Brigitte angepriesen wird, werden auch die letzten dem in die Tage gekommenen Rocker verbliebenen Kunden abspringen. Denn im gegensatz zu CvR wird Brigitte «ein grosser Erfolg in der Mithilfe zur Heilung der Menschen prophezeit». Wir sind sprachlos und dankbar: unsere Mit-Erlöserin weilt unter uns!

Damit die Therapieteilnehmer sehen, mit welchem Medium sie es zu tun haben werden, war Brigitte so frei und stellte diverse sogenannte «Beauty Shots» von ihrer Person auf die Website. Einfach bezaubernd, wie sie in sich gehen kann und das erst noch so schön auf den Fotos rüberbringt!

Fast-Wittwe Brigitte, wäre aber nicht Fast-Wittwe Brigitte, würde sie auf ihrer Therapie-Website nicht auch ihr Buch feilbieten. Dieses kann mittlerweile zum Schnäppchenpreis von 19.90 erstanden werden (einst 43 Franken).

Sehr interessant auch die Rubrik Presse. Wie es sich für ein so aussergewöhnliches Medium gehört, hat die übersinnliche Fachpresse offenbar rege über Brigitte und Ihre Fähigkeiten berichtet:

Falls wir euch überzeugen konnten, Brigitte doch bei ihrer Selbsttherapie zu helfen, dann sei euch gesagt, dass Brigitte sehr gute Referenzen erhalten hat:

In diesem Sinne: Medium, Mediümmer, Meditümmer!


Dienstag, 08. Mai 2012, 06:00
Kategorie: Esoterik, Frauen
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Long Tail Promis

Wir kommen dem Geschäftsmodell von Ringier immer mehr auf die Schliche. Blick und SI produzieren «People», die dann an GoodNews Konzerten im “VIP” Bereich oder an NRJ Anlässen auf dem roten Teppich erscheinen und anschliessend durch PoolPosition als Moderatoren und Redner angepriesen werden. Also daran ist an sich nichts Neues, das wissen wir schon lange. Was ist dann die neue Erkenntnis? Ganz einfach, die Fokussierung auf den «Long Tail». Für alle, die den «Long Tail» nicht kennen, so sieht er aus:
Der «Long Tail» besagt sehr verkürzt ausgedrückt, dass die Nachfrage nach und die Bedeutung von Nischenprodukten dank dem Internet und den dadurch massiv verringerten Kostenstrukturen immer attraktiver werden (kann das jemand mal FAM erklären?).

Umgedeutet auf Prominenz würde die obige Grafik etwa wie folgt zu interpretieren sein: der linke rote Teil markiert die echten Prominenten. Bei uns in der Schweiz wären das etwa Roger Federer, Bruno Ganz oder H.R. Giger, um nur drei Beispiele zu nennen. Die passen nicht in die Ringiersche Verwertungskette. Alles, was getan werden kann, ist andächtig über ihre Leistungen zu berichten. That’s it. Für die Verwertungskette an der Dufourstrasse also denkbar ungeeignet.

Ganz anders der gelbe Bereich oder eben «Long Tail». Dort tummelt sich unsere Wurstgilde, je weiter rechts, um so mehr hat’s von denen. Dieses Potenzial hat Ringier erkannt und fischt folglich im Teich gaaaanz weit rechts. Aktuelles Beispiel gefällig?
Wir sehen das als eine Art erfolgreiche «Brand Extension». Nach dem durchschlagenden Verwertungskettenerfolg der «amtierenden Freundin vom Mister Schweiz», Daniela Niederer, folgt nun also die Lancierung der «amtierenden Freundin vom Superstar».

Dass es sich hierbei um ein kurzlebiges Geschäft handelt, ist natürlich klar. Die Halbwertszeit von amtierenden Freundinnen ist noch kürzer, als jene von amtierenden Mistern und so. Würde man meinen. Aber, und jetzt kommt das ganz grosse Aber: einmal in Renata Domenica Angehrn Würmlis Kartei, immer auf roten Provinzteppichen. Also kann man amtierende Freundinnen und Ähnliches munter weiter verwerten, und dies ganz ohne Kosten.


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Die Grüne Fee

Kennen Sie die «grüne Fee»? Wenn Sie jetzt meinen, wir reden von einem sehr starken alkoholischen Getränk, welches lange Zeit verboten war, dann irren Sie sich. Obwohl, etwas hat unsere «grüne Fee» mit Absinth gemeinsam – sie betäubt unsere Sinne, weckt Übelkeit und macht bei zu viel Konsum aggressiv.

Und das ist sie, unsere «grüne Fee»:
Also wir nennen Sie nicht etwa «grüne Fee» wegen ihrem froschgrünen Nuttenoutfit. Nein, den Titel «grüne Fee» hat sie sich dank ihrem nachhaltigen Engagement für die Umwelt verdient. Worin das besteht? Sie möchte Al Gore in ihrer imaginären Talkshow haben, um mit ihm über seinen Dokfilm «An Inconvenient Truth» zu debattieren. Die Finanzexpertin als Umweltaktivistin, verstehen Sie?

Woher wir das wissen? Vom neuen grünen «Beobachter». Dem hat X.T. aus L. ein Interview gegeben, in dem Sie sich bewusst ökologisch gibt. War uns bis anhin gar nicht so aufgefallen. Oder fliegen die Jets, mit denen sie vollkommen sinnentleert und nur für das eigene Ego in der ganzen Welt umher fliegt, etwa mit Ökosprit?

In dem Interview wird ihr absolut zu Recht vorgehalten, “ihre” tolle Sendung in Italien bringe Porträts über Marken wie Lamborghini oder Moncler – PR-Beiträge für Luxusprodukte. Das einzig grüne an der Sendung sei ihr Kleid gewesen. Und dann wird sie zur Auswahl der porträtierten Firmen gefragt.
Hmmm…interessant, von der rentnertauglichen Ansagerin zur Macherin einer ganzen Sendung innerhalb weniger Wochen. Und noch interessanter, wenn man die Aussage im Kontext folgender Antwort liest:
Verstehen Sie? Den Inhalt der Sendung bestimmt Barbie ganz alleine, aber die Klamotten werden ihr vorgegeben, ihr, die doch so gekonnt Eigenbranding betreibt, ihr, dem internationalen Topmodel.

Dann folgt eine weitere absolut berechtigte Frage des «Beobachter»:
Ach so, das wird sich von selbst e-rgeben, vermutlich per e-mail. Und nein, wir hören nicht, dass sie etwas Interessantes zu erzählen hat. Was wir aber sehr wohl hören (und sehen), ist eine Peinlichkeit nach der anderen. Und zur angeblichen Intelligenz liefert sie dann auch noch gleich den Beweis:
Schlüssiger kann man eine Frage gar nicht beantworten, gell?

Noch einen kleinen Tipp an den «Beobachter»: wenn ihr «Beobachter Natur» als ernstzunehmendes Umwelt-Organ positionieren wollt, solltet ihr auch ernstzunehmende Leute interviewen…


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