Das ist schon hart, sehr hart. Seit Jahren sitzt Ex-Miss Nadine Vinzens in L.A. auf dem Trockenen. Sie wartet und wartet und wartet. Auf eine Rolle im Film. Egal was, egal worum es geht. Es muss doch Rollen geben, für die schlechtes Englisch eine Notwendigkeit ist. Obwohl, Immigrantin aus dem Bündernland mit Bündner Englisch ist nicht wirklich eine gängige Filmrolle. Aber sie wartet weiter. Und sie hofft weiter. Und vertreibt sich die Langeweile mit Shootings für das ‘Girls Gone Wild Magazine’.
Girls Gone Wild Magazine
Und dann kommt sie, die Rolle, die ihr auf den Leib geschnitten ist. Zwar nicht in Hollywood, sondern im Heimatland. Regisseur Mike Eschmann verrät 20 Minuten sein neuestes Filmprojekt: “Swiss Miss”, eine Persiflage zum Thema Schweizer Missen. Auch Nadine Vinzens spielt darin eine Rolle. Aber nicht DIE Nadine Vinzens. Nein, eine Doppelgängerin wird es sein. Alle Missen im Film werden durch Doubles verkörpert. Von denen vermutlich kein einziges die Lee Strasberg Schule besucht hat.
Die berechtigte Frage drängt sich auf: wenn man nicht mal sich selbst spielen darf, wie in aller Welt soll es dann jemals mit einer anderen Rolle klappen?
Unser Gastautor Bruno Bötschi hat Linda Fäh getroffen. Und uns nichts gesagt. Das geht ja wohl gar nicht. Das gibt ein Mitarbeitergespräch der Extraklasse. Lieber auf Schiffstaufen rumhängen, als uns den Cervelat-Bericht abzuliefern …. pfff… Bötschi, Bötschi…
blick.ch
Dabei hat ihm unsere amtierende Miss Schweiz “Lindchen Klein” höchst aufschlussreiche Einsichten geboten!
Traumfänger, Schweizer Familie
Man lese und staune! Ein kleines Mädchen träumt im zarten Alter von acht Jahren davon, in einem provinziellen Einkaufszentrum Autogramme verteilen zu dürfen. Obwohl, wie wir von der amtierenden Vize-Miss Tabea S. wissen, muss Solches das Höchste der Gefühle sein.
Leer ist die Arme am Schweizer Filmpreis “Quartz” ausgegangen: die Anerkennung als beste Schauspielerin blieb Melanie verwehrt. Dies muss schwer zu verdauen sein, hat doch ihr Göttergatte eine Woche zuvor an den “Swiss Music Awards” mächtig abgeräumt.
Ehrgeizig und zielstrebig wie sie ist, hält Melanie aber an ihrem Traum fest und setzt die Latte gar noch höher: Sie will einen Oscar! Und befiehlt Stress, gefälligst nach einem “Grammy” zu äugen!
Da Bruno Ganz nicht als Nachfolger Fredi Murers für den frei werdenden Vorsitz der Filmakademie zur Verfügung steht, schlagen wir Melanie vor, dafür zu sorgen, dass jemand aus ihrer Entourage diesen Posten ergattert.
So könnte der Schweizer Filmpreis – wie auch andere Schweizer Auszeichnungen – gezielt in die “richtige Bahn” gelenkt werden und Melanie den ersehnten Erfolg bringen.
Wenn diese Anstrengungen auch nichts fruchten, können beide noch versuchen, gemeinsam den “Grammy” zu manipulieren.
Plötzlich sind sie aus dem Nichts aufgetaucht, diese überdimensionierten, keinen Zweck erfüllenden schwarzen Hornbrillen. Irgend jemand muss unseren Ex-Missen eingeflüstert haben, das sei der letzte Schrei in London, Paris, New York… Das zumindest dachten wir bis vor kurzem. Dann schauten wir uns den 3D-Film Avatar an und wurden so zu stolzen Besitzern der neusten 3D-Brillen-Generation. Mit Kindern ist das halt so eine Sache – neues Spielzeug wollen sie partout nicht hergeben. Diese Phasen dauern i.d.R. aber nicht sehr lange…
Melanie Winiger machte den Anfang und kaufte sich ein riesiges schwarzes Brillengestell um in guter Gesellschaft von Yves Spink und Woody Allen zu sein. Wie die alte Fasnacht (nicht Monika!!) zog nun noch Fiona Hefti nach und zeigte ihr Gestell am Pre-Sale von Sonia Rykiel Klamotten im H&M an der Bahnhofsstrasse in Zürich.
tillate.ch
Naja, schlecht sieht sie damit aber nicht aus, jedenfalls glaubwürdiger intelligent als Melanie. Unsere Leserin Eli lag mit ihrem Kommentar zu unserer Brillensammlung goldrichtig. Respekt!
Die schwarzen Neurotikerbrillen sind jedoch schon wieder out. Angesagt sind jetzt nur noch diese weissen Carrera-Brillen, wie sie von Olympiasiegern und Showstars getragen werden:
Unsere Promidamen zeichnen sich stets durch schauspielerisches Talent aus. So können sie ein Wechselbad der Gefühle eindrucksvoll alleine durch verschiedene Posen und Mimik vermitteln.
Mit diesen beiden Fotos im Freizeitmagazin MORE legte Giovanni Marchese den Grundstein für seine Fotografen-Karriere.
Denn während Christa so durch die Deutschschweiz tingelt, ist der arme Giovanni im besten Fall als Anhängsel dabei. Aber normalerweise dekoriert er die Sonnenstube der Schweiz.
Das kann dog nigte sein, muss sich Christa gesagt haben und dachte sich für ihren Langzeitverlobten etwas aus: Giovanni soll fotografieren.
Giovanni Ja-und-Amen gehorchte und so kommen wir nun in den Genuss so richtig gelungener klatschheftli.ch-Fotos – unscharf, schlecht ausgeleuchtet und abgeschnitten!
Giovanni, du bist viel zu talentiert fürs MORE, du solltest nur noch für’s klatschheftli.ch fotografieren. Unseren Fotografiestil tüpfst du genau! Überleg’s dir, Tesoro, das Angebot steht…
Nasanin Nuri liess die Korken knallen: Das Mädchen darf künftig auf «StarTV» moderieren.
Ob der Ex-Miss-Earth-Titel, ihre Ausstrahlung oder die innere Schönheit ihr den Zuschlag für den Moderationsjob gaben, wissen wir nicht. Wir glauben aber zu wissen, dass ihre Karriere nicht lange dauern wird, wenn sie so moderiert wie sie Fragen beantwortet:
Entweder wird ihr Hyperventilation in die Quere kommen oder die Tatsache, dass auch die letzten 10 StarTV-Zapper den Ton ausschalten oder ganz wegkippen.
Nein, das war gar nichts. Dabei hatten wir uns ein geballtes Cervelat-Weekend erhofft. Am vergangenen Freitag Abend wollte J.P. Love, seines Zeichens selbst ernannter Schlager- und Pornostar, eine grosse Haiti-Benefiz Aktion mit unzähligen Schweizer Promis in Szene setzen. Soweit wir das beurteilen können, sind seinem Ruf ausser Ex-Mister Stephan (Lang)Weiler und She-DJ Tatana keine Cervelats gefolgt. Lesen konnten wir jedenfalls nichts über diese Veranstaltung. Und auch Bilder haben wir keine gefunden. Aber eben, wie schon gesagt, “Kollege” George Clooney hatte es natürlich wesentlich einfacher, musste er schliesslich auch nur ein paar Weltstars und nicht selbst verliebte Cervelats für seine Sache gewinnen. Wir würden aber schon noch gerne erfahren, was bzw. wie viel bei dieser Aktion herausgesprungen ist.
Voller Enttäuschung wendeten wir uns folglich dem zweiten Highlight des vergangenen Wochenendes zu, unserem Lieblingshappening “Prominight” Mark 19 im Cheers Club zu Volketswil. Nach Ausgabe 18 Ende letzten Jahres konnte es ja nur noch bergauf gehen, zumal die amtierende Miss Schweiz Linda Fäh – geläutert und gestählt zurück aus Südafrika – als Zugpferd (oder sagt man dem jetzt doch Zugstute?) angekündigt worden war. Voller Vorfreude haben wir uns also auf die Bildergalerie auf lautundspitz.ch gestürzt – allerdings vergeblich, wie sich herausstellen sollte. Von unserer amtierenden Miss weit und breit keine Spur (ob sie zu Hause etwas Allgemeinbildung gebüffelt hat?). Und auch sonst war der Wurst-Auflauf doch recht bescheiden. Eine Ex-Vize-Miss, ein amtierender Mister Zürich und – thank God! – ein Moneygirl.
Bild. lautundspitz.ch
Oder erkennen Sie sonst noch jemanden? Noch problematischer dürfte es für künftige Ausgaben der legendären Prominight werden. Wie wir der Sonntagspresse entnehmen, wird die Geriatrie-Show “Deal or No Deal” aus dem SF-Programm gekippt (wäre ich katholisch, würde ich mich jetzt ganz doll bekreuzigen…). Die erschütternde Konsequenz dieses Entscheids: unsere Lieblings-Cervelat-Kategorie “Moneygirl” verschwindet von der Bildfläche. Wahrlich ein trauriger Tag.