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Miss Schweiz 2010

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Ich will Pilot werden

Erinnern Sie sich noch an Ihre Berufswünsche, als Sie noch ein Kind waren? Zu unserer Zeit waren beispielsweise folgende Berufe der Renner bei den meisten Kindern: die Jungs wollten Pilot, Lokomotivführer oder Polizist werden, die Mädels Krankenschwester, Tierärztin oder Kindergärtnerin. Heute sieht es wohl etwas anders aus: auch Kinder sehnen sich früh nach medialer Präsenz und erklären zu ihrem Traumberuf Sänger/in, die besonders Unterbelichteten wollen gar Miss Schweiz werden!

Nur die wenigsten setzen diesen Kindheitswunsch später auch in die Tat um, obwohl die Unterbelichteten-Fraktion tatsächlich das Missen Krönchen anstrebt und z.T. dann auch gewinnt. Und mit dem Krönchen kommt Hochmut, masslose Selbstüberschätzung und arrogantes Divengehabe. Einen äusserst steilen Aufstieg in diesen Kategorien hatte im ablaufenden Jahr eine, die es seinerzeit nicht einmal zum Missenkrönchen geschafft hatte: Xenia Tchoumitcheva. Die kann überhaupt nichts, aber das kann sie sehr gut.

Und der Xenia eifert jetzt eine andere Ex-Miss nach, die es mit der Wahrheit auch nicht so genau nimmt:

Das ist doch mal eine Meldung! Kerstin will tatsächlich Meeresbiologin werden, wie wir 20 Minuten Online entnehmen durften. Wir erinnern uns: zu ihrem Amtsantritt studierte sie Biologie in Oxford. Vier Tage später deckte klatschheftli.ch den Skandal auf. Nix Studium, sondern irgend so ein Fernkurs, um den Mittelschulabschluss zu erlangen, damit später die Ausbildung zur Physiotherapeutin in Angriff genommen werden könnte.

Aber das ist jetzt alles Schnee von gestern. Die Kerstin ging vergangenen Sommer nämlich etwas «Schlauchbööteln» auf dem Mittelmeer. Sie durfte mit auf Delfinsuche, selbstverständlich begleitet vom Hoffotografen der «Schweizer Illustrierten», dem eindrückliche Schnappschüsse gelangen. Und dieser Bootsausflug hat Captain Crook dermassen beeindruckt, dass sie doch gleich beschloss, Meeresbiologin zu werden. Ich verstehe das gut: nach meinem ersten Flug als Achtjähriger wollte ich auch Pilot werden.

Um dieses Studium in Angriff zu nehmen, muss Kerstin jetzt offensichtlich einen anderen Kurs als Biologie belegen. «Ab Januar bildet sie sich per Fernstudium in Earth Sciences weiter», lässt uns 20 Minuten Online wissen. Sie haben richtig gelesen, Earth Sciences oder zu deutsch Erdwissenschaften. Per Fernstudium. Kennen Sie die Disziplinen, die zu diesem Fach gehören?


Mittwoch, 28. Dezember 2011, 07:30
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Skandal um Ex-Miss!

Es ist noch nicht lange her, da haben wir über die gelungene Hot-Dog-Werbung mit Miss Crook berichtet.

Weitere Kommentare erübrigen sich dazu eigentlich, hätte sich da nicht folgendes zugetragen. Rückblick: Auf den Einwand, die Werbung habe etwas sexistisches, meinte Frau Crook damals: «Wer das Foto als sexistisch empfindet, ist selber schuld». Und dann folgte die ganz grosse Aussage: «Ich liebe Würstchen und schaue auf dem Bild alles andere als zweideutig drein. Die 17 Zentimeter beziehen sich ausschliesslich auf das Würstchen».

Neulich dann fragte eine unserer Leserinnen auf Twitter, ob sie sich einen solchen Hot Dog reinziehen soll:

Dies wiederum veranlasste einen anderen Twitterer zu folgender Aussage:

Mit ein paar Tagen Verspätung – Frau ist ja so vielbeschäftigt und wahnsinnig wichtig – antwortete Kerstin mit diesem Tweet:

Ein handfester Skandal, meinen wir, und das erst noch in der Adventszeit. Eine Ex-Miss fordert wildfremde Leute öffentlich zum Oralsex mit ihrem Freund auf. Oder aber sie outet sich als Transe, eine Vermutung, die wir bei ihrem Anblick immer wieder hegen. Vielleicht kennt sie aber einfach die Bedeutung von ‘Lümmel’ nicht, weil ihr Biologiestudium bei den Bienen und Blumen stecken geblieben ist.


Dienstag, 29. November 2011, 07:00
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Ich liebe Würstchen

Ich liebe Würstchen – das, liebe klatschheftli.ch-Gemeinde, ist nicht etwa ein weiterer unsäglicher Filmtitel, den sich die Pornoindustrie ausgedacht hat, das ist eine Aussage von Ex-Miss Crook, in der genau genommen unglaublich viel Selbstreflexion steckt. Kerstin weiss das bloss nicht, weil sie ja auch nicht weiss, was Selbstreflexion heisst.

Wie auch immer, dass Kerstin sich selbst super toll findet, das wissen wir schon lange. Dass sie sich aber als Würstchen erkannt hat, das erstaunt uns schon ziemlich. Selbsterkenntnis hätten wir ihr wahrlich nicht zugetraut. Aber sie hat’s gesagt, wie hier nachzulesen ist.

Und das ist der Auslöser für diese tief schürfende Aussage:

Das ist schon wahnsinnig gelungene Werbung, finden wir. Auch Frank Baumann findet das: «Eigentlich ist es billige Werbung für eine billige Wurst. Tragisch!» Das stimmt, lieber Frank, aber wenigstens wurde billig konsequent durchgezogen…na ja, du weisst schon, was wir meinen…

Das Einzige, was u.E. fehlt, ist der authentische Claim des Models: «Genussvolle 17 cm – ich liebe Würstchen». Dann wären wir endgültig in der Pornofilmtitel-Liga angelangt – «Der Pizzabäcker mit der Riesensalami» oder «Reich mir den Stengel, du Bengel» lassen grüssen…

Ach ja, den Marketingverantwortlichen von avec. empfehlen wir als Folgekampagne etwas in der Art…


Freitag, 11. November 2011, 07:00
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Es ist eine Katastrophe!

Wenn Miss Crook das sagt, ist es so. Ja, es ist ganz schlimm! Es ist schlicht fürchterlich, entsetzlich! Es ist unverzeihlich! Da sitzen 89 (oder so) Missen in einem Hotel in Sao Paulo und haben nicht einmal Wifi im Zimmer. Man stelle sich diese Tragödie vor: 89 (in Worten: neunundachtzig) Missen – nicht irgendwer, nein Missen – müssen sich acht (in Zahlen: 8) Computer mit Internetanschluss teilen. Was fällt diesem Hotel eigentlich ein? W(m)issen die nicht, mit wem sie es zu tun haben?

Dieses Bild des Grauens hat uns die Sprache verschlagen. Wir sind uns dieser Tage ja einiges gewohnt: verkohlte Leichen in Libyen, vom Bund verordneter Weltuntergang in der Schweiz, verhungernde Kinder in Afrika, Verwüstung und Tod durch Hurrikan Irene. Aber Missen zusammengepfercht in einem Computerraum, das strapaziert die stärksten Nerven. Man darf nicht vergessen, es geht hier um die Übermittlung von zentralen um nicht zu sagen lebensnotwendigen Botschaften, z.B. messerscharfe Selbstporträts……oder dokumentierte Rudelbildung am Futtertrog… Und immer schön den Bändel umgebunden wie man das mit Lumpis, Waldis et al macht. Mitzuteilen haben die übrigens mindestens gleich viel.


Dienstag, 30. August 2011, 07:00
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