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Frauen

51cm und 3580 Gramm

Glanz & Gloria ist bekannt dafür, dicke, prominente Fische an die Angel zu kriegen und vor allem seine eigenen Moderatoren zu interviewen und aufzubauschen.

Tipp: Dieses DJ-Antoine-Double ist im Zusammenhang mit G&G auch bekannt als Annina Frey.

Auch jüngst gelang es dem gebührenfinanzierten SRF-Magazin wieder, eine ihrer gebührenfinanzierten Moderatorinnen zu interviewen. Erfreulicherweise fasste die «SI Online» das Highlight aus dem gebührenfinanzierten Interview für uns zusammen: «Sie sei überglücklich», habe Glanz & Gloria ihrer Moderatorin Nicole Berchtold entlocken können.

Bild: Thomas Buchwalder via SI Online

Dazu muss man vielleicht noch wissen, dass Nicole gerade ein Kind geboren hat, wie 150 andere Frauen an jenem Tag in der Schweiz auch. Aber das sind halt keine Stars so wie Nicole Berchtold – und schon gar nicht gebührenfinanzierte.

Noch viel spezieller ist allerdings die Zusatzinfo, die uns das Schweizerfernsehen und die SI mitliefert. Denn… haltet euch fest… Nicoles Baby wog bei der Geburt 3580 Gramm (!) und war 51 cm gross.

Auch wir sind überglücklich, dass wir das jetzt wissen und wünschen auch sonst allen nicht gebührenfinanzierten, jungen Müttern alles Gute.


Donnerstag, 02. Februar 2012, 07:00
Kategorie: Frauen, TV
Von

Sie nannten sie Evi

Wir erinnern uns: im Sommer 2010 wollte u.a. auch Eva Nidecker die neue Moderatorin von glanz&gloria werden. Nix da, die völlig unbekannte Sara Hildebrand machte damals das Rennen. Das war für die erfahrene Radiomoderatorin Nidecker zu viel. Im Oktober 2010 machte sie sich aus dem Staub. Das Auswandern gehört ja v.a. bei unseren weiblichen Charcuterie-Vertreterinnen zum guten Ton. Es dauert meist nicht sehr lange, weil es gekoppelt ist mit irgendeinem Praktikum, sei es auf der Botschaft in Manila oder auf einer Bank in London.

Und jetzt raten sie mal, was die Eva Nidecker in Paris gemacht hat. Ganz genau, ein Praktikum bei den «Médecins sans Frontière». Das ist doch mal was Neues, was Sinnvolles. Und vom Blick erfahren wir Aufschlussreiches: «Niemand kannte mich und meine Vergangenheit. Ich war einfach Evi. Wie befreiend!»

Also wir kennen ja ihre Vergangenheit auch nicht wirklich. Doch was soll’s. Zu Beginn dieses Jahres kehrte die Auswandererin dann wieder zurück. Und heuerte gleich bei Radio Energy Basel an. Das ging aber flugs!

Und schwupps wird sie in den Ringier-Medien gleich wieder gefeatured. Zuerst in der «Schweizer Illustrierten», die uns auch vorrechnet, dass von Oktober 2010 bis Januar 2012 eineinhalb Jahre sind.

Und dann ganz besonders im Blick. Sie, die doch so gerne einfach nur Evi war, ist gleich wieder Cervelat Evi. Und warum das wohl? Ganz einfach, weil Radio Energy zu Ringier gehört. Merken Sie was? Ein kritischer und v.a. vielsagender Artikel über «Xenia-ich-kann-alles-und-kenne-jeden» verschwindet stillschweigend vom Netz, macht Platz für einen völlig belagnlosen Artikel zu «Ich-war-einfach-Evi». Aber die Geschichte hat Fortsetzungspotenzial. Es soll nämlich auch ein Mann im Spiel sein. «Aber es ist zu früh, um darüber zu sprechen.», lässt uns Evi wissen.

Das ist doch praktisch. So kann man in zwei, drei Monaten mit neuen Homestories und der Enthüllung der neuen Liebe aufwarten. Also Energy Basel promoten. Ist ja ok, daran ist an sich nichts Verwerfliches. Verwerflich ist allerdings, die eigenen Medienerzeugnisse als unabhängigen Journalismus zu bezeichnen.


Dienstag, 31. Januar 2012, 07:00
Kategorie: Frauen

Servierdüse mit Bankenpraktikum

Easy Jet feierte jüngst 50 Millionen Passagiere in der Schweiz. Dazu luden sie Wettbewerbsgewinner auf einen Rundflug ein. Zur Unterhaltung empfing man ein bekanntes Gesicht als «bessere Servierdüse», wie Hostessen ja auch genannt werden. Das bekannte Gesicht war Xenia. Und die freute sich wahnsinnig, erstmals ihrem «Extrem Push-up» ausführen zu dürfen (Blick und klatschheftli.ch berichteten).

Xenia Tchoumitcheva war gar so happy, dass sie während ihrer Arbeit als Hostesse im Easy-Jet-Jet freimütig mit tilllate.ch über ihr «Leben als Jet-Setterin und Karrierefrau» plauderte. Wie immer bei Interviews mit Xenia, war auch dieses sehr aufschlussreich, so erfuhren wir: «Richtig zuhause fühlt sich die Tessinerin mit russischen Wurzeln momentan in London, wo sie ein Bankenpraktikum absolviert.» Huh!? Die absolviert schon wieder ein Bankenpraktikum? Kriegen wir das nun zu hören bis sie 80 Jahre alt ist?

Und siehe da, nur weil Xenia so wahnsinnig an Wirtschaftsthemen interessiert ist, hat sie sogar von der Affäre Hildebrand erfahren. Uns interessiert natürlich brennend, was Xenia als Praktikantin darüber denkt: «Wenn man eine hohe Position hat, kann jeder Fehler viel kosten. Ich kenne das als Promi ja selber.» …wahrscheinlich wird Philipp Hildebrand nach seinem Rücktritt bald als Überraschungssteward auf einem Swiss-Flug auftauchen.

Besser gefällt uns eigentlich nur Xenias Idee, sich wegen ihres kurzen Auftritts in einem Easy Jet Flieger mit Richard Branson auf die gleiche Stufe zu stellen: «Ich bin eine Marke im Showbiz und die Leute kennen mich. Ein bisschen wie Richard Branson von Virgin.»

Bei solchen Statements können wir eigentlich nur Fernando Alonso zustimmen:
Er bekräftigt damit, was wir schon immer gesagt haben.


Von

Die Inszenierung

Die Bildstrecke des noch jungen Jahres liefert uns 20 Minuten und unterstreicht damit endgültig die Ambition, im Kampf um den besten Satiretitel, der bislang zwischen der Schweizer Illustrierten und dem Blick ausgetragen worden ist, mitzumischen.

Protagonistin ist – wie könnte es anders sein – die omnipräsente X.T. aus L., die sich als «Unternehmerin» nunmehr auf Selbstinszenierung spezialisiert. Also, Xenia ist nach Rom gereist, hat eine Fotoagentur beauftragt, sie abzulichten, hat dann auf Twitter etwas von einem romantischen Dinner gedönst und kurz darauf die Bilder 20 Minuten zugespielt. Und die haben angebissen.

Klar, Kurzurlaub mit Alonso. Wollen Sie wissen, wie Alonso neu aussieht?

Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 7/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen. Bildlegende: «Zusammen verbringen sie einen 3-tägigen Kurzurlaub in Rom.»

Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 12/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen. Bildlegende: «Fernando hat sich erst kürzlich getrennt»

Hahahahaaaa….das ist einfach zu geil! Quasi Tag des offenen Alonso. Jeder, der zufällig in Rom war, durfte ihn mal sein. Aber noch viel geiler sind die gestellten Bilder der eingebildeten Tusse.

Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 5/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen. Bildlegende: «Die schöne Schweizerin trifft sich dort nämlich mit dem Formel-1-Piloten Fernando Alonso.»

Gerade mal schön die «Financial Times» vor die Linse halten. Der Status der ehemaligen Banken-Praktikantin verpflichtet natürlich.

Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 10/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen. Bildlegende: «Ob das ein Zeichen dafür ist, dass sie es ernst meint mit dem Formel-1-Piloten?»

Kann uns jemand erklären, was genau auf diesem Bild das «Zeichen» ist? Aber die Bildlegende ist definitv ein Zeichen von guter Satire.

Und zum Schluss noch das ultimativ gestellte Paparazzo-Bild.:
Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 11/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen.
Jetzt sollte wirklich allen klar sein, weshalb es nichts wurde mit der Hollywood-Karriere.


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