Klatschheftli.ch

Esoterik

Konkurrenz für Mike und Co.

Mike Shiva war gestern liebe Leser. Vergessen sie sein Kopftuch, seine intelligenten Aussagen und seine wertvollen Ratschläge, denn jetzt kommt HEIDI – jawohl, die Heidi, die mal so sehr in den Beat verliebt war, aber von dessen Mutti nicht akzeptiert wurde und desshalb jetzt nicht mehr mit dem Beat turtelt.

Wie wir auf Blick.ch lesen konnten, ist Heidi bald-Ex-Breu, nachdem es mit ihrer Kuppelagentur nicht geklappt hat, nun unter die Geistheiler gegangen. Und zwar möchte sie mit Hilfe ihres Bäbis, welches sie als Medium benützt, Tiere heilen. Langzeitstudien, ob diejenigen danach noch von einem Tierpsychologen betreut werden mussten, liegen leider noch nicht vor (und werden es wohl auch nie, da wir nicht so an diese Geschäftsidee glauben können.) Ohne Beweisföteli hätten wird wohl auch nicht geglaubt, dass man mit solchen Ideen wirklich Geld verdienen möchte, aber gewissen Menschen ist unterdessen alles zuzutrauen. Wir fragen uns jedoch, warum ein Bäbi? Vielleicht könnte sich Heidi ja mal den Plüsch-Wau-Wau von Linda ausleihen?

Und so sieht es dann aus wenn Heidi mit Hilfe ihrer Puppe (für hundert Franken die Stunde – hey, voll ein Schnäppchen…) Tiere heilt:



Freitag, 06. August 2010, 17:12
Kategorie: Esoterik, Frauen
Namen:
Von BJ Hyatt

Das Glück vom Kiosk

Endlich ist mir klar, weshalb die Glückspost Glückspost heisst. Auf rund vier Seiten wirbt dieses meinungsbildende Medium mit spirituellen Hilfeleistungen, die Seinesgleichen suchen. Ob Philippo, Kartenexpertin Silvana oder auch Hellfühlen mit Margrit – sie alle wissen um die allgegenwärtige Heilbringung.

esoinserat

Was natürlich nicht der wahre Grund für den Titel ‘Glückspost’ ist. Glückspost deshalb, weil sich Ringier seines grossen Glücks erfreuen kann – dem Glück, in der aktuellen Print-Werbe-Misere derart viel glücklich machende Inserate anzuziehen. Obwohl, vieles, sehr vieles geht natürlich an die LeserInnen zurück.

glücksmünzen1



Donnerstag, 22. Oktober 2009, 16:20
Kategorie: Esoterik
Von BJ Hyatt

To be or not to be (online)

Das gehört heute doch eigentlich zum Standard im Palmares jeder öffentlichen Person. Man will ja schliesslich beachtet werden, setzt sich in Szene, produziert sich. Und es ist ja wirklich nicht so, dass das Phänomen der persönlichen Homepage erst seit gestern präsent sein würde. Und trotzdem, wir schreiben das Jahr des Herrn 2009, und nicht wenige unserer Protagonisten tummeln sich nach wie vor im ‘Word Art Nirvana’. Wie kann es sein, dass man heute so im Netz unterwegs ist?

shivascreen

Bild: http://www.mike-shiva.ch

http://www.mike-shiva.ch

Das gebotene Sammelsurium ist wirklich betörend. Speziell angetan hat es uns die Rubrik ‘Küche’. Quasi die esoterische Kappeler Milchsuppe.

Aber Mike ist nicht allein. Andere ‘Persönlichkeiten’ outen sich ebenso als Online-Amazonen.

mörgeliscreenhttp://www.christoph-moergeli.ch

Da hat Mörgeli doch glatt vergessen, ‘guets Mörgeli’ zu sagen…aber wenigstens hat er das Sünneli nicht vergessen.

Es gibt aber auch solche, die der Inhaltslosigkeit ihrer Taten virtuelle Inhaltslosigkeit folgen lassen. Keine Substanz wird hier formal eindrucksvoll umgesetzt.

shawnescreenhttp://www.shawnefielding.com

Immer wieder müssen wir aber im Zusammenhang mit Shawnee auf den epochalen YouTube Channel SwissMissBliss verweisen. Postmoderner Neo-Dadaismus vom Feinsten!

Natürlich wollten wir auch wissen, wie unser Lieblings-Money-Girl Corinne Müller virtuell so unterwegs ist. Ist sie nicht, das Girl. Umso mehr dafür ihre Model-Agentur. Bei solch einem schicken Internet-Auftritt verschlägt es uns glatt die Sprache. Wenn diese Model-Zukunft nicht auf Rosen gebettet ist!?

wederscreenhttp://www.charlywerder.ch

Und zum Schluss noch der ganz grosse Highflyer, sozusagen der Kulturbotschafter der Nation. Wer so grottenschlecht ist – in jeder Beziehung – der braucht in der Tat zwei offizielle Homepages. Weil die, die diese Seiten besuchen, per Definition an Persönlichkeitsspaltung leiden müssen.

jplovescreenhttp://www.jplove.ch/
jpscreen2http://www.jplove.de

Aber eben, wer derart untalentiert ist, der muss sich seinen Platz auch in der virtuellen Welt immer und immer wieder erkämpfen.



«Schön schräg»

Seit längerem läuft Pipilotti Rists erster Kinofilm «Pepperminta». Wir alle haben ihn nicht gesehen, aber mitgekriegt, dass ihn die Kinos zeigen. Schliesslich rührte Pipilotti im Vorfeld persönlich die Werbetrommeln.
Unermüdlich lächelte die Künstlerin von Bäumen, oder sie warf sich vor entsetzen Fotografen in voller Montur (sprich in orange Tücher gehüllt) in Brunnen. Die Wasser-Show bot sie gleich zwei Fotografen, jenem der Annabelle und jenem der Sonntagszeitung.

pipilotti-schlatter
Bild: Bruno Schlatter, Sonntagszeitung

pipilotti-annabelle-Gian-Marco Castelberg
Bild: Gian-Marco Castelberg, Annabelle

Pipilotti tickt wohl ähnlich wie Melanie Ich-liebe-Wasser Winiger.

Was aber weit besser als die Wasser-Show war und Pipilotti die definitiv verdiente Erwähnung im klatschheftli.ch einbrachte, war ihr Bootsausflug mit der SI.

pipilotti-SI

Die SI sagt uns: «Sie liebt Gymnastik und Motorbootausflüge, auch wenn es ihr die Frisur zerzaust.» Die Top-Cervelat-Riege könnt’s nicht besser. Anna, Anita, Linda, Shawne, Nadine et cetera, watch out!



Freitag, 09. Oktober 2009, 08:53
Kategorie: Esoterik, Frauen

Die “Extasia” findet wieder statt…

Liebe Leute, die Verhaftung von Roman “loves teenager” Polanski sorgt ja dieser Tage ordentlich für Geschreibsel in den internationalen Medien. Somit wäre das Spätsommer/Frühherbst-Loch schon mal gefüllt.

Neulich erreichte mich allerdings eine ganz andere Mitteilung. Erstens, ja wir haben so was wie eine Schweizer Pornoszene (die sich allerdings entweder sehr rar oder zuweilen sehr unterklassig zeigt…) und zweitens, die Erotikmesse “Extasia” findet Ende November wieder statt.

menstrip-extasia

Waren in den letzten Jahren Zürich (einmal gar das Hallenstadion) oder Lausanne die Schauplätze, so zügelt der Event diesmal nach Basel.

Aus sicherer Quelle wurde mir zugetragen, dass eine ehemalige, damals exklusiv unter Vertrag stehende und immer noch in forbidden.tv-Werbefilmchen zu sehende “Gewöhnlich-Schweizerin” sich lieber Babygeschrei statt Erwachsenen-Gestöhne anhört und dafür J.P. Love, der Mann, der sich für ein Mediengeschenk und Entertainer hält, die Besucher sogar mit seinen musikalischen Kenntnissen be…schallen wird. Ausserdem gibt sich die “asiatische Heidi”, la Pornodiva, Asia de Ville die Ehre und wird “als aufgewachsene Baslerin” ein lust-iges Heimspiel erleben. Man darf ausserdem gespannt sein, ob sich dieses Jahr sogar ein Skandal ereignet… Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und hautnah dabei sein können.



Montag, 05. Oktober 2009, 07:43
Kategorie: Ausgehtipp, Esoterik

Schwelgen oder Schwengel in Nostalgie…

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Kommenden Donnerstag ist es soweit: In Zürich öffnet das 1. Porn Film Festival seine Pforten. War in den letzten Jahren die Erotikmesse “Extasia” der Grund, wieso manchen Politikern und öffentlichen Personen die Schamesröte ob des freizügigen Treibens dort ins Gesicht getrieben wurde und gemäss Gerüchten auch deswegen nicht mehr abgehalten wird, so setzen die Organisatoren des folgenden, rund zweiwöchigen Events auf Nostalgie und und erotische Revivals. U. a. werden Filme aus den 70 Jahren gezeigt.

Ziel ist es, die Geschichte des Pornofilms, im wahrsten Sinne des Wortes etwas eingehender zu beleuchten und so auch der heutigen Generation die Pioniere des Berufs des Darstellers etwas zu erläutern. Damals hiessen die Stars Traci Lords, die ihre Laufbahn als Minderjährige (!!!) startete, oder John Holmes, der die Zuschauer nicht zuletzt wegen seiner unübersehbaren Männlichkeit in Bann zog.

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Heute heissen sie Amber Steele, BJ Hyatt oder Sandy Kaye.

Schauplatz ist das Kino Stüssihof, inmitten des altehrwürdigen Zürcher Niederdörflis. Man darf gespannt sein, ob sogar die eine oder andere, na ja nennen wir es mal Porno-Persönlichkeit sich die Ehre gibt und gemeinsam mit anderen Zuschauern in blanken Erinnerungen versinkt. Angeblich soll auch DER J.P. Love, seines Zeichens pseudo-omnipräsentes Medien-Unikat, wir erinnern uns an verbale Attacken gegen die Mister Schweiz-Kandidaten und das Androhen (?) einer Teilnahme an einer solchen Wahl, dort auftauchen. Da stellt sich doch einmal mehr die Frage, gibt es in der Schweiz überhaupt eine Pornoszene?

bg2

Für Neugierige: pornfilmfestival.ch

klatschheftli.ch wird auch vor Ort sein und euch darüber hautnah und inside berichten.



Mittwoch, 23. September 2009, 14:27
Kategorie: Esoterik, In Aktion, TV

Steigt der Mike schon bald ins Sexbusiness ein?

Nun, wie wir alle lesen konnten, durfte er sein Geburtstagslied an der Streetparade nicht singen. Die Rede ist natürlich von unserem an Esoterik nicht interessierten Mike Shiva, dem doch tatsächlich anonym gedroht wurde (und das stand nicht etwa in seinen Tarot-Karten).

Etwas anderes allerdings lässt sich sehr wohl aus den Karten lesen. Der erfolgreiche Mike hat ja jetzt bekanntlich einen Manager. Ich habe das leider noch nicht geschafft, aber dafür werden mir dann keine Kontakte in das erotische Gewerbe nachgesagt. Denn wer ein bisschen googelt, findet Folgendes: der Thomas Bischofberger ist nicht nur Manager von Mike Shiva und von DJEnergy. Er war auch der Organisator der Sex-Messe Extasia, die leider nicht mehr stattfindet.

Also ist es an der Zeit, dass wir die Karten offen auf den Tisch legen und dem lieben Mike daraus lesen:

“Im 2010 wird für dich ein langersehnter Traum in Erfüllung gehen. Zusammen mit JP Love und meiner Freundin Paula Styles wirst du den neuen Streifen „Leidenschaft mit der Glaskugel“ drehen und erhältst einen Werbevertrag mit Nadja Abd El Farrag, welche schon dieses Jahr für die Sexmesse Venus in Berlin die Promotion machte. Dies führt dann auch die Verantwortlichen vom Eurovision Song Contest auf den Plan. Zu Dritt werdet ihr das neue Peter, Sue und Marc Trio, das die Schweiz am Eurovision Song Contest vertreten wird.  Als Mike, Paula und Jean landet ihr mit dem Song “Love, Love, Love” einen absoluten Hit, der die europäischen Charts stürmt. Das wiederum veranlasst Anna Maier zu einem Gastauftritt anlässlich Eures Live-Gigs im In-Club Cheers zu Volketswil.”

Ja, das steht alles in meinen Karten, lieber Mike!

Dein Kari



Sonntag, 09. August 2009, 17:59
Kategorie: Esoterik, Männer

Ethylen – beim Orakel von Delphi hat’s doch auch schon funktioniert

Der Sonntagsblick vermeldet auf seiner Titelseite, dass Uriella auf Morphium verzichte. Seltsam, dachte ich zuerst – wieso sollte sie nach jahrelangem Gebrauch gerade jetzt dem Morphiumkonsum abschwören? Sind die Vorräte der wegen Medikamentenschmuggels zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 22 Monaten und zu 80.000 Franken verurteilten Geistseherin zu Ende gegangen? Oder macht etwa die Finanzkrise auch vor Fiat Lux nicht Halt und man musste auf die kostengünstigere Alternative des Leimschnüffelns umsteigen?

Glücklicherweise ist da ja noch Eberhard Bertschinger-Eicke alias Icordo, der allen Spekulationen ein Ende bereitet. “Morphium gegen die Schmerzen darf sie nicht nehmen, denn sonst kann sie die göttlichen Botschaften nur noch verschwommen empfangen”.

Manchmal denkt man einfach nicht an das Naheliegende.



Montag, 11. Mai 2009, 08:10
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