Im ganzen Wirbel um X. T. aus L. ist eine fast etwas untergegangen: Shawne Fielding! Dabei gibt sie sich so Mühe, uns praktisch täglich auf ihrer Facebook-Page zu unterhalten. Zum Tod von Whitney Houston konnte sie endlich wieder Gebrauch machen von einem Foto, das schon seit Jahren auf ihrer Kommode im Wohnzimmer abgestaubt werden muss. Es handelt sich dabei um dieses Bild da:
Und Shawne Fielding hat das Bild natürlich pünktlich zur Beerdigung von Whitney Houston, an der Kevin Costner offenbar eine Trauerrede halten durfte, auf Facebook wieder recycelt:
We will always love you Whitney — we will always miss you. Übersetzt heisst das: «Ich nutze diese Gelegenheit sehr gerne, um wiedermal zu zeigen, dass Whitneys Buddy auch mein Buddy ist. Ist das gemeinsame Foto von mir und Kevin nicht süss!»
Ob Shawne für das Foto mit Kevin Costner bezahlen musste, wissen wir nicht. Aber wir wissen einmal mehr sicher, dass X.T aus L. auch das Posieren mit Stars bei ihrem Vorbild aus der Anstalt abgeschaut hat.
In der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierte» gibt es ein Interview mit X.T. aus L. SI Online bringt Auszüge davon. Wer davon keinen Brechreiz kriegt, kann sich das ganze Interview ja antun. Allen anderen raten wir eindringlich davon ab. Hier also die Originalzitate, die sie der SI auf bestimmte Stichwörter gegeben hat. Selbstverständlich geben wir unsere Senf dazu…
… DEN ESCORT-SKANDAL:
«Für mich war es anfangs einfach nur lächerlich. Ich habe davon morgens um 04.00 Uhr in New York erfahren, als die ersten Medien anriefen. Aber sorry, niemand kann glauben, dass ich ein Escort-Girl bin. Das könnte sich niemand leisten.»
Weshalb sollte das niemand glauben? Bei einer Umfrage von «glanz & gloria» waren immerhin 39% dieser Meinung…
Und warum sollte sich das niemand leisten können? Die Frage ist viel mehr, ob sich das jemand leisten wollte…
… FERNANDO ALSONSO:
«Ich will mein Privatleben nicht kommentieren. Meine Freunde, meine Beziehungen, Leute, die ich treffe, sind privat. Meine Arbeit ist publik.»
Zuerst mal eine Grundsatzfrage: welche Arbeit? Und warum engagiert und bezahlt sie einen Paparazzo, der sie in Rom ablichten muss, wenn sie doch privat vor Ort ist? Und wer spielt den Medien laufend Bilder von sich und Alonso zu? Merkt die eigentlich nicht, wie unglaubwürdig sie ist?
… SICH SELBST:
«Dass die Leute sagen ich sei ein Mysterium, finde ich komisch und ich weiss nicht weshalb. Ich bewundere mich selbst – bewundere wie ausgeglichen ich trotz all dieser Dinge bin.»
«Ich bewundere mich selbst»…das ist ganz grosses Kino! Ein astreiner Shawneismus. Getoppt nur noch von der nächsten Aussage…
… IHRE ZUKUNFT:
«Wie Richard Branson will ich repräsentieren, was ich mache. Sogenanntes Branding. Was es sein wird, das bin ich noch am entwickeln.»
Jetzt ist sie endgültig reif für die Anstalt! Richard Branson hat einen Weltkonzern aus dem Nichts aufgebaut. Sie macht Praktika. Und ihr Branding reduziert sich auf solche Aktionen:
Miss Mittelland in Wangen an der Aare…aaahahahahaaaaa…
Das erinnert uns an ein Zitat von Arthur Schnitzler: «Was uns als Grössenwahn erscheint, ist nicht immer eine Geisteskrankheit. Oft genug ist es nur die Maske eines Menschen, der an sich verzweifelt.»
Jedes Mal, wenn wir denken, es könne nicht mehr peinlicher werden, legt sie einen oben drauf. Diesen Satz hätten Sie bis vor ein paar Monaten ausschliesslich und exklusiv im Zusammenhang Super-Mom und Hollywood-Schauspielerin Shawne Fielding gelesen. Doch diese hat ihren peinlichen öffentlichen Rosenkrieg eingestellt, nachdem ihr vermutlich 50 öffentliche Peitschenhiebe angedroht worden waren. Schade. Aber wir hoffen natürlich, dass da bald wieder etwas kommen wird.
Aber um Shawne geht’s ja gar nicht. Es geht um ihre Schülerin, die sich derzeit im Peinlichkeits-Intensivtraining befindet: the one and only X.T. aus L. Die hat zwar grad nicht die besten Tage hinter sich, i.S. Publicity aber sehr wohl. Und genau darum geht es ihr ja. Wie weit sie jeweils an den inszenierten Skandälchen direkt beteiligt ist, wissen wir nicht genau. Eines scheint aber sicher zu sein: sie beliefert die Klatschspalten mit leidenschaftlicher Impertinenz mit Material, das veröffentlicht werden soll. Um es dann auch mal wieder zurückzuziehen. Hauptsache, die Story ist im Kasten.
Ob sie auch «Fantasy Allures» mit ihren Lingerie-Bildern versorgt hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Erstauen würde es uns allerdings nicht. Und womöglich hat sie noch den Tipp an 20 Minuten gegeben, damit dort überhaupt jemand auf die Idee kam, auf diese Seite zu gehen. Oder surfen die dort während der Arbeit etwa auf solchen Seiten rum?
Der empörte Auftritt von X.T. bei «glanz&gloria» (die wegen einer derartigen Lappalie mal eben husch nach New York jetteten, liebe Billag-Geplagten) war denn auch an Dramaturgie kaum zu überbeiten. Und drängt die Frage auf, ob sie nicht besser einen Deutschkurs besuchen würde, anstatt in N.Y. den Amiakzent zu üben (ohne zu können, wohlverstanden).
«…solche Sachen mussen wirklich geschlossen sein…» oder auch «…entschuldigung, aber das ist eine sehr grosse Schadung…» treiben uns das Wasser in die Augen.
Vor dem Besuch von «glanz&gloria» soll Xenia der Reporterin gesagt haben: no comment zu Alonso. Also dasselbe abgedroschene Groupie-Gehabe, das wir seit Wochen hören bzw. sehen. Selbstgemachte Bilder an Redaktionen senden, dann wieder zurückziehen, auf die Facebook-Seite stellen, einen Tag später entfernen usw. usf. und dann immer mit «no comment» kommentieren. Durchsichtiger geht nimmer.
Aber jetzt ist der Schuss ein Bisschen hinten raus: Fernando Alonso soll nämlich der italienischen «La Gazzetta dello Sport» gesagt haben: «Jeder, der mich gut kennt, weiss: Wenn ich eines Tages eine neue Freundin habe, würde sie keine Fotos von uns ins Internet stellen.», wie wir auf der Seite von «glanz&gloria» lesen können. Genau das haben wir auch gemutmasst, und wir kennen ihn nicht einmal gut.
Aber es kommt noch besser. «Die Leute kreieren die Fotos, die sie sehen wollen: einfach ausschneiden und copy-pasten. Es wird immer versucht, etwas zu kreieren.», meint Alonso. Erinnern Sie sich an unseren Beitrag «Flash Back» mit diesen zwei Bildern?
Bemerkenswert ist ja die Aussage Alonsos, er sei zu den fraglichen Zeitpunkten tatsächlich in Rom bzw. Hong Kong gewesen. Wenn es i.S. Promigeilheit so etwas wie kriminelle Energie gäbe, Xenia hätte 100% davon. Oder eben, pathologisches Kalkül, wie wir es nennen. Oder sagt man dem nicht schlicht durchtrieben? Für Rom jedenfalls hat sie sich extra einen Fotografen gemietet, der dann peinliche Paparazzo-Bilder schiessen musste. Ob sie Alonso jeweils auch Geld gibt, um von sich mit ihm zusammen ein Fanbild schiessen zu lassen, wissen wir nicht.
20 Minuten titelte gestern: Das stimmt nicht ganz, Alonso hat ihr die schwarze Flagge gezeigt!
Hochmut kommt vor dem Fall. Das Tüpfi ist soo jung, und schon sooo nahe am Abgrund. Also, blondes Dummerchen, nimm dir die Bedeutung der schwarzen Flagge zu Herzen und verzieh dich in deine Box. For ever!
Frau Balzarini hat in den letzten Monaten viele Seminare besucht. Aha! Was für welche sagt die Neuheilerin bzw. das Neumedium uns nicht. Seminare eben. Ist ja eigentliche auch egal, wir können es uns ohne viel Phantasie vorstellen – googelt euch mal durchs Thema, ihr bekommt Schreikrämpfe vor Lachen. Da gibt’s zum Beispiel einen Intensivkurs “Heiler intensiv” bei elanvitale.de – Motto: selbst heil werden um zu heilen. Im Angebot des Intensivkurses sind u.a. “Erspüren der Aura” (haaaahaha), “Clearing des spirituellen Drüsensystems” (WHAT?!), “Heilen mit dem Laserfinger in der Aura” (ja klar, was denn sonst) und v.a. “Einweihung für die Öffnung des Kanals der 3 Heilstrahlen” – hmm… wer da jetzt irgendwelchen Schweinekram denkt… HAT RECHT! Du, gschpüriger Gangbang zum Einfühlen und Verstehen, so! Du, spürt ihr mich?
Das Resultat des Intensivseminars sieht man auf dem Bild, total, so! 360 Grad Gespürtes, voll im Lotussitz, so! (Die Beine bekommt sie wegen des Intensivseminars immer noch nicht zusammen). Dann die perfekte Handhaltung – links ist ja wie rechts, und rechts wie links, verstehst du, so? Ein Lichtlein brennt während ein anderes ausgegangen ist, gell, voll Steve, so! Steve lässt sie immer wieder wissen, dass es ihm gut geht. Uuuuuuuuuhhh, voll abgefahren so. Das Medium Brigitte tritt aus dem Samsara aus, durchbricht den Kreislauf des Leidens und der Wiedergeburten durch “Erwachen” und empfängt Botschaften aus dem Nirvana. Tja, man könnte sagen: die Alte hat ein Rad ab, quasi ein fliegendes Harley-Rad. Man beachte noch das T-Shirt, das das Medium trägt. Wir sagen: no, we don’t.
Wir empfehlen einen letzten Seminarbesuch: Psychologisches Institut z.B. Uni Zürich – Klinische Psychologie und Psychotherapie. “Du, weisst du, Brigitte: Es ist nie zu spät, so!” Im Burghölzli gibt es sicher auch noch einige “old fashioned” Therapieansätze vom lustigen C. G. Jung: Was man nicht rausbekommt kann ja rausgeprügelt werden, oder … siehe Intesivseminar, Stichwort: Heilstrahlen.
Nagelstudio Colette LauperCHF 19.- statt CHF 40.- für eine Manicure oder Pedicure bei Colette Lauper. Ausserdem kannst du deine Nägel mit dauerhaftem Lack oder French-Style verschönern lassen.