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Elefantenhochzeit am Medienhimmel

Vor Kurzem hatten wir über die strategische Neupositionierung der Schweizer Illustrierten hin zum Satiremagazin berichtet. Aber damit nicht genug. Die bahnbrechende Entwicklung geht weiter. Es bahnt sich ein historischer Zusammenschluss zwischen Dufourstrasse und Falkenstrasse an. Für die weniger medienaffinen Leser: Schweizer Illustrierte goes NZZ! Wie wir darauf kommen? Durch einen Artikel in der letzten NZZ am Sonntag – im Wissen-Bund sind wir auf einen Beitrag zum Thema ‘Tinnitus’ gestossen, welcher wie folgt bebildert war:

ganz, ganz herzlichen Dank für den 'von oben' Hinweis!

Ludwig van Beethoven, Charles Darwin und einen Ex-Mister Schweiz in einem Zug als prominente Tinnitus-Patienten zu nennen ist Satire der ganz gehobenen Klasse. Da können wir nur mutmassen, dass sich die zwei grossen Medienhäuser im hart umkämpften, lukrativen Sonntags-Markt zusammengeschlossen haben, nachdem sie in Erfahrung gebracht haben, dass wir kürzlich die Domain klatschheftliamsonntag.ch registriert hatten. Der oben erwähnte NZZ-Artikel dürfte folglich die Initialzündung zum neuen Sonntagsblatt ‘Schweizer Illustrierte am Sonntag’ sein. Satire pur. Aber natürlich noch lange nicht auf Augenhöhe mit klatschheftliamsonntag.ch. Watch this space!


Ferienfahrplan von klatschheftli.ch

Klatschheftli.ch ist bis Mitte August in den Ferien. Das bedeutet, dass ihr in den nächsten Tage nur noch einmal am Tag eine scharfe Hintergrundanalyse der täglichen Freuden und Leiden unsere nationalen Prominenz bei uns lesen könnt.

Vielleicht habt ihr ja gar nicht bemerkt, dass bislang immer zweimal pro Tag beglückt wurdet. Dann wisst ihrs jetzt.

Wir freuen uns jedenfalls schon, bis unsere Prominenten aus dem günstigen Griechenland und Umgebung zurückkehrt sind und uns ihre Ferienerlebnisse erzählen können: Vielleicht wurden sie ausgeraubt. Vielleicht haben sie sich einen Sonnenbrand eingefangen, oder vielleicht haben sie an einem Abend so viel und fein in einem herzigen Restaurant gegessen, dass sie nachher kaum mehr schlafen konnten.

Wir sind gespannt, wir sind gespannt!

Zwischenzeitlich dürf ihr euch unsere klatschheftli.ch-Sticker-Galerie aus den Ferien anschauen.


Mittwoch, 03. August 2011, 07:00

Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten

Shawne Fielding hat’s uns letztes Jahr vorgemacht – Recycling heisst der neue Trend! Und da Shawne Fielding unser aller Vorbild ist, wollen wir natürlich in nichts nachstehen. Und so betreiben wir ab sofort ein monatlich wiederkehrendes klatschheftli.ch-Recycling.

Denn wir sind schlicht zu faul, uns immer wieder neue haarsträubende Cervelat-Grilladen auszudenken….Nein, natürlich nicht – unseren Posern und goldigen Sternlein kann man doch niemals überdrüssig werden.

Der wahre Grund für die Recycling-Idee ist folgender: immer wieder steigen wir in die Annalen der klatschheftli.ch-Geschichte, um ältere Artikel zu finden, welche verlinkt werden können. Und da ist uns ein ganz besonderes Phänomen aufgefallen. Wir verharren meist länger, als gewollt, und ergeben uns der Lektüre unseres eigenen Schaffens. Und amüsieren uns köstlich dabei. Irgendwie wirken die Beiträge mit einer gewissen zeitlichen Distanz noch viel amüsanter. Also uns jedenfalls geht es so. Und da wir per se nur für unser eigenes Amüsement schreiben, haben wir beschlossen, künftig unsere fünf Lieblingsartikel des jeweiligen Monats aus dem Vorjahr neu aufleben zu lassen – quasi eine Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten.

Heute also starten wir mit dieser Anthologie, die später auch in Buchform zum Vorzugspreis von CHF 57.50 (unsigniert) bzw. CHF 2’689.35 (signiert und nummeriert) bezogen werden kann. Vorbestellungen nehmen wir gerne entgegen (info@klatschheftli.ch), damit wir abschätzen können, welche Druckerei dem zu erwartenden riesigen Ansturm gewachsen sein könnte.

Wer hat uns vor einem Jahr am meisten Freude bereitet? Ganz klar the one and only Shawne Fielding mit Ihrem grossartig inszenierten Rosenkrieg, der uns im Lauf des Jahres noch ganz viel mehr Freude bereiten sollte. Wir kommen darauf zurück.

Ganz gross auch der vermutlich einzige öffentliche Auftritt der Zürcher Stadtpräsidentin – Präsenz markieren und das an den bedeutendsten Anlässen, das war schon immer Corinne Mauchs Stärke.

Auch ganz viel Freude bereitete uns vor Jahresfrist der damals noch amtierende Mister Schweiz André Reithebuch – heute bloss noch biederer Bergwanderer und Reiseleiter – beglückte er uns damals regelmässig mit seinen Schluck- und Grabscheskapaden.

Ein echte Entdeckung im Februar 2010 war die Königin von Mallorca, Silvia Kaufmann. Die kannten wir gar nicht, und das war auch gut so. Und ausser unseren Lesern Hans Grau und G. Rüfenacht aus Bern kennt sie vermutlich auch bis heute niemand. Aber die zwei haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Hans Grau hat uns ja angedroht, man würde demnächst noch viel von dieser talentierten Sängerin hören. Wir warten immer noch. Zum Glück.

Bleibt noch unser fünftes Februar 2010 Highlight – gezupfte Männerbrauen. Vom Schaufenster dekorierenden Berufsfreund, der letzten Sommer zum Berufsmann wurde, sind wir uns das schon lange gewohnt, auch dass seine Schaufenster im Manor Lugan immer tiptop bieder daher kommen:

Dass aber die Solidarität der schreibenden People-Zunft mit ihren Vorbildern so weit gehen würde, hätten wir nicht für möglich gehalten.


Eventuell wäre ja der Manor Zürich noch froh um Verstärkung.

Alle Archiv-Artikel aus dem Februar 2010 findet ihr hier.


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Tag des Nichts

Heute huldigen wir der ultimativen Cervelat-Metapher: dem Nichts. Genau, Sie haben richtig gelesen, nichts. Denn genau das präsentieren uns unsere Nationalwurst-Exponenten immer wieder von Neuem. Nichts, rein gar nichts. Der 31. Januar ist ja auch der Welt-Lepra-Tag oder der Nationalfeiertag von Nauru. Aber eben, der Tag des Nichts, den gab es bis anhin nicht(s) wirklich. Doch was die Schweizer “Promi”-Szene betrifft, ist es höchste Zeit, selbigen einzuführen. Nomen est omen! onkelz_nichts_1280 Und für alle, die jetzt denken, dies sei bloss ein billiger Füller, kann ich nur sagen: stimmt. Denn von nichts kommt nichts.


Sonntag, 31. Januar 2010, 10:12
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Heutiges Schnäppli in Bern

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