Shawne Fielding hat’s uns letztes Jahr vorgemacht – Recycling heisst der neue Trend! Und da Shawne Fielding unser aller Vorbild ist, wollen wir natürlich in nichts nachstehen. Und so betreiben wir ab sofort ein monatlich wiederkehrendes klatschheftli.ch-Recycling.

Denn wir sind schlicht zu faul, uns immer wieder neue haarsträubende Cervelat-Grilladen auszudenken….Nein, natürlich nicht – unseren Posern und goldigen Sternlein kann man doch niemals überdrüssig werden.
Der wahre Grund für die Recycling-Idee ist folgender: immer wieder steigen wir in die Annalen der klatschheftli.ch-Geschichte, um ältere Artikel zu finden, welche verlinkt werden können. Und da ist uns ein ganz besonderes Phänomen aufgefallen. Wir verharren meist länger, als gewollt, und ergeben uns der Lektüre unseres eigenen Schaffens. Und amüsieren uns köstlich dabei. Irgendwie wirken die Beiträge mit einer gewissen zeitlichen Distanz noch viel amüsanter. Also uns jedenfalls geht es so. Und da wir per se nur für unser eigenes Amüsement schreiben, haben wir beschlossen, künftig unsere fünf Lieblingsartikel des jeweiligen Monats aus dem Vorjahr neu aufleben zu lassen – quasi eine Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten.
Heute also starten wir mit dieser Anthologie, die später auch in Buchform zum Vorzugspreis von CHF 57.50 (unsigniert) bzw. CHF 2’689.35 (signiert und nummeriert) bezogen werden kann. Vorbestellungen nehmen wir gerne entgegen (info@klatschheftli.ch), damit wir abschätzen können, welche Druckerei dem zu erwartenden riesigen Ansturm gewachsen sein könnte.
Wer hat uns vor einem Jahr am meisten Freude bereitet? Ganz klar the one and only Shawne Fielding mit Ihrem grossartig inszenierten Rosenkrieg, der uns im Lauf des Jahres noch ganz viel mehr Freude bereiten sollte. Wir kommen darauf zurück.

Ganz gross auch der vermutlich einzige öffentliche Auftritt der Zürcher Stadtpräsidentin – Präsenz markieren und das an den bedeutendsten Anlässen, das war schon immer Corinne Mauchs Stärke.

Auch ganz viel Freude bereitete uns vor Jahresfrist der damals noch amtierende Mister Schweiz André Reithebuch – heute bloss noch biederer Bergwanderer und Reiseleiter – beglückte er uns damals regelmässig mit seinen Schluck- und Grabscheskapaden.

Ein echte Entdeckung im Februar 2010 war die Königin von Mallorca, Silvia Kaufmann. Die kannten wir gar nicht, und das war auch gut so. Und ausser unseren Lesern Hans Grau und G. Rüfenacht aus Bern kennt sie vermutlich auch bis heute niemand. Aber die zwei haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Hans Grau hat uns ja angedroht, man würde demnächst noch viel von dieser talentierten Sängerin hören. Wir warten immer noch. Zum Glück.

Bleibt noch unser fünftes Februar 2010 Highlight – gezupfte Männerbrauen. Vom Schaufenster dekorierenden Berufsfreund, der letzten Sommer zum Berufsmann wurde, sind wir uns das schon lange gewohnt, auch dass seine Schaufenster im Manor Lugan immer tiptop bieder daher kommen:

Dass aber die Solidarität der schreibenden People-Zunft mit ihren Vorbildern so weit gehen würde, hätten wir nicht für möglich gehalten.

Eventuell wäre ja der Manor Zürich noch froh um Verstärkung.
Alle Archiv-Artikel aus dem Februar 2010 findet ihr hier.