Gerade sitzen, bitte! Unter diesem Titel hat Stilexperte Jeroen van Rooijen – vielleicht erklärt uns Jeroen einmal, wie man überhaupt Stilexperte wird – im Magazin unserer Swiss einen Gastaufsatz geschrieben.

Das Ganze tönt mir etwas sehr nach Benimm-Regel für Flegel aus der Business- und Firstclass, die sich gerne im Flugzeug aufführen, als gehöre ihnen das ganze Flugzeug. Zitat: “Je weiter vorne sie sitzen, umso schlimmer ist es.” Eigentlich hat Jeroen ja Recht. Fliegen ist nicht mehr das, was es mal war. Früher hat man sich fein angezogen und sich auf eine Flugreise gefreut – es war ja auch nicht ganz billig. Heute herrscht in vielen Flugzeugen das reine Chaos. Schon beim Einsteigen will jeder der erste sein und so weit vorne wie möglich sitzen… obwohl die weiter vorne auch nicht früher landen. Im Gegenteil – wer weiter hinten sitzt, hat statistisch gesehen eine klar grössere Chance, einen Flugzeugabsturz zu überleben.
Also, das nächste Mal am Flughafen beim Einsteigen – zurück lehnen und abwarten.
Schon klar. Kleider muss man nicht zwingend jeden Tag wechseln. Aber bei gewissen Berufsständen, bei denen öffentliche Auftritte im Zentrum stehen, sollte es schon vermieden werden, jeden (zweiten) Tag dasselbe Kleidungsstück zu tragen. Das wirkt etwas muffig. So wie unsere Kerstin Cook, die grade am Autosalon schafft.
Am 1. März, bei der Präsentation des Missen-Mobils, des Lancias, trug sie dieses schwarze Jäggli:

Lancia/Photopress
Am 3. März hat sie es sich dann schon wieder angezogen als Madame La Presidente vorbeischaute:

Reuters
Wenn man einen ganzen Tag herumstehen muss, von Fotografen angeblitzt wird und sich manchmal auf der Motorhaube räkelt, dann fängt das doch auch bei Kerstin an zu müffeln….ihgittigitt… Vielleicht sollte die Missenorganisation da mal ein Köfferli mehr schenken und Jelmoli noch ein paar Kleidli mehr.
Kerstin ist allerdings in guter Gesellschaft. Auch Micheline hatte ihre schwarze Kutte schon am Vortag an, als sie im Ständerat Fragen beantwortete:

parlament.ch
Dass man beim Blick mit dem Begriff Stars zuweilen etwas undifferenziert umgeht, wissen wir. Nun doppelt auch Glanz & Gloria nach. G&G präsentiert uns eine hübsche Bildstrecke mit 11 Fotos und der Überschrift «Stars im Schneegestöber». Liz Hurley ist dabei, Elle McPherson, Brangelina, Jessica Alba, 50 Cent und Sienna Miller, natürlich auch der begehrte Junggeselle Prinz Harry. Die geili Kylie taucht gleich zweimal auf. «Stars im Schneegestöber»:

Nur zwei Dinge verwirren:
1. Was in aller Welt hat Jennifer Hurschler in dieser Bildstrecke verloren?
2. Auf der Hälfte der Bilder finden wir nirgends Schnee.
Unsere Missen sind u.a. dafür bekannt, in allen Bereichen talentiert zu sein. Eine Miss (und dazu zählen wir selbstverständlich auch Ex-Missen, Vize-Missen, Ex-Vize-Missen, Miss-Kandidatinnen, Ex-Miss-Kandidatinnen, Regionalwahl-Finalistinnen, Miss-Wahl-Casting-Teilnehmerinnen, Miss Furttal und alle, die irgendeinmal an einer solchen Veranstaltung teilnehmend werden, auch wenn noch ungeboren) ist also eine typische Allrounderin.
Der wohl ausgeprägteste lebende Beweis dafür ist Shawne Fielding, ihres Zeichens Mother, Model, Actress, Comedian, Writer, Commentator, Life Style & Fashion Icon and Charity Lady and Talk Show Host und seit Kurzem Umwelt- und Rosenkriegaktivistin.
Es ist allerdings auffallend, dass Malerin oder Painter, um es in Shawnes Sprache zu sagen, eher selten zu den beliebtesten Miss-Talenten gehört. So ganz spontan fällt mir da nur eine Ex-Miss ein. Diese malt dafür sehr speziell.
Nun sind wir aber in der glücklichen Situation, dass Nachwuchs in Sicht ist. Denn auch eine Kandidatin für die bevorstehende Miss-Schweiz-Wahl greift zum Pinsel. Das Resultat sieht vielversprechend aus:

Bild: SI Online
Wir freuen uns bereits auf die Ausstellung im Zino Platinum in Dietikon oder im Cheersclub zu Volketswil.