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Artikel von Kurt Diggler

Zum Beispiel Bündnerfleisch

Ja, der Hans-Rudolf ist der Inbegriff des Fremden im eigenen Land. Obschon durch und durch Schweizer, will heissen, pünktlich, diskret, pflichtbewusst und zuverlässig, ist er in erster Linie eben doch Appenzeller. Den Bundeshaushalt hatte er stets im Griff, aber gegen Muammar musste er dicke unten durch. Auch im Angesicht schwerwiegender politischer Niederlagen und persönlicher Tiefschläge wahrte der Hans-Rudolf üblicherweise die Contenance. Aber irgendwann ist es dann eben doch des Guten zuviel. Geht es um die Belange des Artikels 2 der KN, gibt’s sogar bei Hans-Rudolf kein Halten mehr, obschon diese Belange doch ach so tammi nonemol wichtig für den Binnenmarkt wie auch für die Beziehung zu unserer grossen Schwester sind, himmelheilandstärnesiäch.


Dienstag, 21. September 2010, 12:09
Kategorie: Kompliment, Politik

Operation «Meh Dräck» angelaufen

Die SVP startet durch. Im Hinblick auf die anstehenden Nationalratswahlen (Oktober 2011) wollen die Parteioberen fleissig Identifikationsfiguren rekrutieren. Schäkerte der Brunner Toni unlängst mit dem Pfeuti Marco (Klatschheftli berichtete), schmierte der Blocher Christoph nun dem von Rohr Chris Honig ums Maul (Blick berichtete).

Bild: Silvia Blocher via blick.ch

Heute Morgen fanden wir eine Mail von Unbekannt mit dem Betreff «Interview mit Chris und Christoph» in unserem virtuellen Postfach. Man munkelt, dieses Interview könnte demnächst im Blick publiziert werden. Blick-Redaktor T.B. wollte uns die Frage, ob er Chris und Christoph interviewt habe, nicht beantworten. Nichts desto trotz präsentiert Klatschheftli exklusive Auszüge aus diesem ominösen Interview.

Wie habt Ihr Euch kennengelernt?
Chris von Rohr:
Nach einer intensiven Begegnung mit Ueli realisierte ich, dass ich wohl auch den Christoph kennen lernen sollte.

Und dann hat’s gleich gefunkt?
Chris:
Es hat sofort bumm gemacht. Körper, Seele und Geist waren gleich auf einer Ebene. Auch heute nach der Rosaphase ist das immer noch so.

Was schätzst Du an Christoph?
Chris:
Sein natürliches, verwildertes, geistreiches und feenhaftes Wesen.

Was schätzst Du an Chris?
Christoph Blocher:
Seine feinfühlige, ausgeglichene, verspielte und doch weise Art.

Was sind Eure gemeinsamen­ ­Interessen?
Christoph:
Kaffee, Basler Läckerli und Solothurner Kuchen.
Chris: Sorry, Baby – auch Krokus, Islamkritik, die vier Jahreszeiten und gutes Brot.

Wie verbringt Ihr Euren Tag in Herrliberg?
Chris:
Wir üben uns in Islamkritik und feilen an neuen Feindbildern.

Du bist schon 69 Jahre alt und Chris zählt auch schon 58 Lenze. Ist das ein Problem?
Christoph:
Nein, denn trotz seines ­Rockerlebens ist Chris noch frisch wie ein Gänseblümchen.

Wie lange warst Du ohne politisches Engagement, Chris?
Chris:
Eine halbe Ewigkeit und drei Tage. Eigentlich viel zu lange.

Chris, was sagt Deine Freundin Denise Betschart dazu, dass sie nun nicht mehr Fee und Wolf, sondern nur noch Fee ist, da ja Christoph nun Dein Wolf ist?
Chris:
Sie wird’s sportlich nehmen. In der Nacht jagen wir ja immer noch Adonis und Aphrodite nach.

Ob und wie die SVP die Cervelat-Offensive fortsetzen wird, steht noch in den Sternen. Fest steht, dass auch Marco «Bligg» Bliggensdorfer ganz oben auf der Wantlist von Toni Brunner & Co. stehen dürfte, macht sich Bligg mit seiner Volksmusig doch wie kaum ein anderer für Schweizer Traditionen stark. Ob eine Liaison mit Bligg als realistisch einzuschätzen ist, wagen wir jedoch zu bezweifeln. Das sähe bei Renzo Blumenthal wohl ein wenig anders aus, wäre dieser doch bei einem allfälligen Abgang von Hansjörg Walter ein veritabler Nachfolger für dessen Geschäfte. Nehmen wir einmal an, der Renzo würde 2011 tatsächlich in den Nationalrat gewählt, so müsste der Walter den Blumenthal in der kommenden Legislaturperiode in die Geschäfte einarbeiten, damit letzterer idealerweise 2015 bereit für den Bundesrat wäre. Eine weitere Option für Blumenthal wäre natürlich auch das Präsidium des Schweizerischen Bauernverbandes, sollte Walter von diesem Amt zurück treten.


Dienstag, 24. August 2010, 14:01
Kategorie: Politik

Bin wieder sooolooo

Wetterfee Cécile ist wieder solo. Dabei haben sich Cécile und Chris nochmals eine Chance gegeben und sich in Zürich ein Kuschelnest eingerichtet. Nun ist aus besagtem Kuschelnest eine WG geworden. Aus der Traum. Aber deswegen den Kopf hängen lassen, will sie nicht. Fräulein Bähler gibt auf Nachfrage von 20 Minuten zu Protokoll, dass sie nun vermehrt in den Ausgang gehen werde. Also Jungs, schön fleissig Zähnchen putzen, Haare stylen und Anmachsprüche auswendig lernen, könnte ja sein, dass Mann sich der schönsten aller Wetterfeen plötzlich gegenüber sieht.

Nun, vielleicht sollten wir die Cécile ja darauf aufmerksam machen, dass sie am kommenden Wochenende ans Eidgenössische in Frauenfeld pilgern könnte, weil ja der Marco auch dort sein wird, um seinen neusten Hit zu performen. Der Marco ist nach eigenen Angaben ja auch “wieder sooooloooo, wieder soooolooooo”. Die Cécile und der Marco. Ja das wäre doch mal ein hübsches Pärchen. Quasi die Cervelat-Version von Angelina und Brad. Nur mit dem Nachwuchs müssten die beiden dann schon auf die Tube drücken. Da haben Brangelina einen beträchtlichen Vorsprung. Die teure IWC ist Cécarcos Erstgeborenem auf jeden Fall schon mal sicher.

So los jetzt Cécile, Du bist bestimmt nicht die einzige, die den Marco gerne an ihrer Seite wüsste, weil der Marco ist doch wirklich ein süsser Prachtkerl von einem Mannsbild. Und da er bald schon mit einem supersmarten Lächeln von Plakatwänden herab Ausschau nach paarungswilligen hübschen Damen halten wird (und das erst noch für eine gute Sache), wird die Konkurrenz wohl nicht eben kleiner.


Mittwoch, 18. August 2010, 09:16

Pfeuti ’s back in business!

Marco Pfeuti ist der Mann für pointierte Aussagen, seien es Liedtexte oder Aussagen in Interviews. Und dass der Herr Pfeuti – besser bekannt als Gölä – ein Verfechter von Faustrecht und der Todesstrafe ist und BLICK-Leser diese Ansichten super finden, wissen wir auch (klatschheftli.ch berichtete). SVP Chef-Gurke Toni Brunner freut’s. Der schlägt dem Marco vor, er solle doch für die SVP in den Nationalrat. Super Idee Toni! Schliesslich und endlich würde das Dream Team so endlich komplettiert werden. Freysinger, Heer, Amstutz, Stamm, Fehr, Giezendanner, Baader, Mörgeli, Reimann, Brunner, Pfeuti! Und der Blocher Christoph will’s ja auch nochmals wissen. Das Dirty Dozen für die grosse Kammer. Mir fehlen die Worte. Zeit, die Koffer zu packen und sich bei Obama wenigstens noch die Illusion von «Change» reinzupfeifen. Top Online hat übrigens die passende Umfrage betreffend den geplanten Staatsstreich schon aufgeschaltet.

Bild: Sandro Diener via blick.ch

Aber damit nicht genug. Lange hat uns der Gölä verschont, aber nun will er zurück auf die grossen Bühnen. Den Schwan haben wir ja noch nicht wirklich verdaut, da kommt the one and only Marco Pfeuti ausgerechnet mit einem Remake dieser legendären mehr bitteren als süssen Schnulze um die Ecke. An seiner Seite The Bellamy Brothers, ihres Zeichens die Experten für Südstaatenschnulzen (bei uns geht dieses Gedusel als Schlager durch). «A swan as white as snow, the memory stings so slow yeahhhh». Und ich bin bis heute davon ausgegangen, Folter sei ein Kriegsverbrechen.

Abschliessend noch zu einer Frage, die die Schweiz in Atem hält: Welcher Typ Vater ist der Marco? Die ist leider nicht eruierbar, fehlen die Definitionen «Büezer», «Rocker», «Kinderbuchautor», «Gewaltbereit» und «Konservativ» allesamt im Zusammenschnitt von Übermama und Tagi-Blog-Hipster Nicole Althaus.


Dienstag, 10. August 2010, 07:38
Kategorie: Männer
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