Einen Steher haut so schnell nichts um
Beat Breu. Unser Bergfloh. Der radelnde Quer-Steher, der untalentierte Komik-Moderator und erfolglose Wasserverkäufer von der L’Alpe d’Huez. Vom Sheriff im eigenen Wildwest-Bordell zum LKW-Ersatzteilhändler – er hatte nie den einfachen Weg gewählt.
Im Dezember letzten Jahres heiratete er heimlich sein Heidi, im darauffolgenden August kams zur öffentlichen Trennung. Sie sei eifersüchtig, weigere sich, für ihn zu waschen und zu kochen. Er sei ein Macho. Unausstehlich. An Silvester erstmals „d’rvo glüffe“. Letztmals im August. Beide sind mediengeil. Sie schauten oft Pornos. Nun kehrt Beat zurück auf die Strasse. „Reisende soll man ziehen lassen“, sagt der ehemalige Postangestellte auf dem Weg zum nächsten Etappenziel.
Der Bergfloh floh. Zurück in Mammas Schoss. «Ich will keine dreckige Wäsche waschen.“ Mamma schon. Sie spendet. Trost mit Spätzli an Käserahmsauce. Momoll, die Spreu ist vom Weizen getrennt. Momoll, jetzt geht es wirklich obsi! Die strammen Beine hat er schon rasiert.

