Rot-Grün machte das Rennen um den Zürcher Stadtrat. Prinz Zweifelherz und Sancho Tuena waren in diesem Kampf chancenlos, nicht einmal das absolute Mehr konnten sie erreichen. Eine richtige Schlappe. Der Vorschlag von Prinz Zweifelherz, die Verräterin Eveline Widmer-Schlumpf zu vierteilen, fiel offenbar nicht auf fruchtbaren Boden.

Das hindert die Recken jedoch nicht daran, andere Verlierer klein zu machen. Zur Niederlage der FDP meint Zweifel laut Tagi, die angetretenen Kandidaten seien sowieso keine FDPler. Gut, wenn SVPler wissen, wie FDPler zu sein haben.
Bereits wetzen die beiden unermüdlichen Kämpen ihre Schwerter für die nächste Schlacht. Um die rot-grüne Windmühle zu besiegen, möchte Zweifel, dass nun auch alle die in Zürich arbeiten, also die Hälfte aller Aargauer und Thurgauer, in Zürich wahlberechtigt sein sollten. “Damit wäre Zürich bürgerlicher” meint Zweifel weiter. Zweifellos!
Am Swiss Award stürmten plötzlich ein Pandabär und ein Hund die Bühne und knuddelten DJ Antoine. Die meisten Gäste ahnten nichts und dachten nichts. 20 Minuten deckte gestern jedoch auf, dass es sich dabei um Promo für Der Zoo & die Party handelte, eine Party, die am 5. März in der Kaserne in Zürich stattfand.

tillate.com
So weit so gut. Die Promoaktion der Plüschtiere scheint funktioniert zu haben. Aber wann findet nun Antoines Pyjamaparty statt? 20 Minuten, bitte rausfinden! Damit ich weiss, wann ich die Stadt verlassen muss.
Ich mag Beat Schlatter eigentlich sehr gut. In letzter Zeit fällt mir aber auf, wie viele Werbeaufträge der Mann annimmt. Die Pandemievorsorge war ja nur eines der vielen kommerziellen Engagements, wenn auch sicherlich eines der bestbezahlten. Letztes Jahr hat er noch für eine Versicherung geworben und jetzt sieht man ihn in Werbeclips fürs EWZ – als Energiesparlampe.

EWZ/Youtube
Scheint so, als hätte Schlatter gemerkt, dass sich mit Werbung eben doch viel mehr Geld verdienen lässt, als mit Bingoshows und Bühnenauftritten. Dagegen ist ja grundsätzlich auch nichts einzuwenden. Wenn er aber nur noch Auftritte mit Verkaufscharakter absolviert, könnte schnell mal der Eindruck entstehen, er sei eine Leuchte.
Melanie Winiger machte den Anfang und kaufte sich ein riesiges schwarzes Brillengestell um in guter Gesellschaft von Yves Spink und Woody Allen zu sein. Wie die alte Fasnacht (nicht Monika!!) zog nun noch Fiona Hefti nach und zeigte ihr Gestell am Pre-Sale von Sonia Rykiel Klamotten im H&M an der Bahnhofsstrasse in Zürich.

tillate.ch
Naja, schlecht sieht sie damit aber nicht aus, jedenfalls glaubwürdiger intelligent als Melanie. Unsere Leserin Eli lag mit ihrem Kommentar zu unserer Brillensammlung goldrichtig. Respekt!
Die schwarzen Neurotikerbrillen sind jedoch schon wieder out. Angesagt sind jetzt nur noch diese weissen Carrera-Brillen, wie sie von Olympiasiegern und Showstars getragen werden:

Wer die originale Carrera-Brille von Simi Gaga ersteigern will, kann hier zuschlagen: Charity Auktion von Swiss Olympic
Sein Film hat nicht nur Science-Fiction Aficionados überrascht. Ivan Engler hat mit Cargo aus minimalen Mitteln maximalen Effekt erzielt und einen überraschend guten Film geschaffen. Zu Recht ist er als Bester Spielfilm beim Quartz 2010, dem Schweizer Filmpreis, nominiert. Der Film hat auch schon international Aufsehen erregt. Der Blick ortete zwar angesichts der Schweizer Besucherzahlen einen “intergalaktischen Superflop“, aber Ivan lässt sich zum Glück nicht von so kleinkarierten Unkenrufen aus der Bahn werfen.

Dass er mit Cargo erfolgreich war, zeigt sich darin, dass er bereits bei der Filmagentur CAA unter Vertrag ist, zu deren Kunden unter anderen auch James Cameron, Steven Spielberg und George Clooney gehören. In den kommenden Wochen wird Ivan Engler Richtung Hollywood abfliegen und dort an seinem Netzwerk und hoffentlich auch neuen Filmen arbeiten. Klatschheftli wünscht ihm schon mal viel Erfolg, gutes Gelingen und das nötige Quentchen Glück. Den Mutigen gehört die Welt!
Roman Kilchsperger ist nicht zu beneiden. Erst wird sein Leibsender “Energy Zürich” fast vom Medienminister versenkt und nun setzt das Schweizer Fernsehen auch noch seine Quizshow “Deal or No Deal” ab. Der Moderator soll aber eine neue Show bekommen.

SF
Was für den SF-Konsumenten ein Gewinn ist, ist ein Debakel für die Moneygirls. Wie sollen nun all die Möchtegernmodels und Leider-Nicht-Missen dem breiten Publikum vorgeführt werden? Moneygirl Nathalie Pasyawon äusserte sich laut 20 Minuten enttäuscht. Nur gut, hat sie sich grade noch rechtzeitig für Heidi Klums Frischfleischmassaker angemeldet. Hoffentlich klappt es, die Sache mit dem Dessous-Model in den USA war ja wohl nichts.

Bild: Schweizer Illustrierte
Wenns bei Heidi nicht klappt, kann sie sich ja vielleicht beim “Samschtig-Jass” bewerben. Dort freuen sich die alten Mannen noch über Girls denen man auf den Hintern starren kann.
Bleibt nur noch die Frage wo wir die Moneygirls alle unterbringen wollen? Eventuell bei ” Puls” als “Xundheits-Girls” ? Das könnte vielleicht den Anteil zuschauender Männer steigern, die sich sonst ja bekanntlich weniger für Gesundheitsthemen interessieren.
Am vergangenen Sonntag hab ich wieder mal meinen Fernsehapparat in Betrieb genommen. Blöderweise verklemmte sich meine Fernbedienung ausgerechnet auf RTL. Da lief eine neue Reality Soap namens “Die Farm”. Unter den Teilnehmenden der Sendung, in der ein paar Unterbelichtete um den Titel “Farmer des Jahres” kämpfen, ist auch eine Schweizerin.

RTL/Stefan Menne
Ivana wird in der Sendung, deren Debilheit höchstens noch von der Jerry Springer Show getoppt werden könnte, als das heisse Busenwunder aus der Schweiz gehandelt. Die notgeilen Typen sind entsprechend angetörnt, wenn sie im BH ihre Höschen wäscht.
Die 21-jährige Schweizerin ist sich dafür aber nicht zu schade. Sie will gewinnen, um ihr Studium zu finanzieren. Für Heidi Klums Zickenzirkus war sie leider zu dick.. Ein breiteres Publikum als bisher hat sie mit der “Farm” jedenfalls schon erreicht. Dass sie es letztes Jahr nicht in die Top drei der Miss Tuning Schweiz geschafft hatte, lag wahrscheinlich nur an der Frisur.

miss-tuning.ch
So ein Promileben ist hart. Man muss immer am Ball bleiben, an möglichst jedem noch so popeligen Event teilnehmen und immer schön in Kameras lächeln. Das wissen auch Berns sendungsbewusster Stadtpräsident Alexander Tschäppät, Lockenköpfchen Marc Sway und MusicSternchen Katharina Michel. Deshalb liessen sie sich am letzten Wochenende vom Schweizer Fleischverband anheuern, um an einem Wintergrillfest in Bern Cervelats und andere Würste zu braten. Ist ja durchaus auch eine Möglichkeit, die Cervelatprominenz zu steigern.

Quelle: proviande.ch
Einer der zwar ständig über die Schweizer Mattscheiben flimmert, sich aber meist auffällig zurückhält, wenn es darum geht, in den Promihimmel zu kommen, war auch dabei. Der Traum aller Schwiegermütter (wenn er doch bloss an den Töchtern Interesse hätte), Moderator Sven Epinay, übernahm die Aufgabe von Klatschheftli:

Quelle: proviande.ch
Geschnetzelte Cervelats zu servieren. Mhh… soooo fein…
Anfangs Dezember 09 wurde in den Kommentaren von substanz.skroll.ch, das Gerücht verbreitet, im Rheintal munkle man, der Ehemann von Jasmin Hutter (alt Nationalrätin) sei gar nicht der Vater ihres Sohnes Jon. Der wahre Vater sei Nöldi Forrer, der Schwingerkönig, meinte ein Frechdachs in besagtem Blog. Das Gerücht machte die Runde und bescherte Jasmin Hutter (neu Mutter) einen Ausschlag. Nicht im Gesicht, aber in der in der Google-Suchstatistik. Die Statistik zeigt auch, in welcher Region das Gerücht verbreitet wurde – nicht im Rheintal, sondern im Kanton Zürich.
Einen Monat später schlägt Mutter Hutter, mit einem Kommentar in eben jenem Blog zurück, vorausgesetzt sie war das wirklich. Die Argumentation tönt jedenfalls ganz so, wie man das von einer (alt Nationalrätin) der SVP gewohnt ist. Der Kommentar könnte also tatsächlich von ihr sein:

Ok. Das war dann offenbar wirklich nur ein Gerücht. Irgendwie schade. Wir Klatschbasen haben da natürlich schon einen ganzen Miststock dampfen gesehen. Aber nichts da. Bei Hutters gehts seriös zu und her. Windeln wechseln und Stillen. Aber Obacht, Frau Hutter: Stillen kann ihren Busen gefährden!
Sie ist die bekannteste Stangentänzerin der Nation, sozusagen die Francine Jordi der Stripperinnen. So kommt es, dass Daniela Baumann auch bei Renata für Events gebucht werden kann.

pole-studios.com
Die Kunden sind dabei oft wählerisch und haben ausgefallene Ideen. Diesmal wurde Daniela neben Donghua Lee, und Jennifer Ann “überall dabei” Gerber für die Eröffnung des Airport Fitness gebucht. Dort hatte sie die Aufgabe das Fitnesstudio symbolisch einzuweihen:
Ich hatte mir Engel bisher immer etwas graziler und strahlender vorgestellt. Ein Biene Maja Kostüm hätte hier besser zu der leicht moppeligen Performance gepasst. Prädestiniert wäre Daniela eher für einen Promo-Event bei den ZVV, wo sie das öde Pendlerleben etwas aufgeilen könnte: