Unser Gastautor Bruno Bötschi hat Linda Fäh getroffen. Und uns nichts gesagt. Das geht ja wohl gar nicht. Das gibt ein Mitarbeitergespräch der Extraklasse. Lieber auf Schiffstaufen rumhängen, als uns den Cervelat-Bericht abzuliefern …. pfff… Bötschi, Bötschi…
blick.ch
Dabei hat ihm unsere amtierende Miss Schweiz “Lindchen Klein” höchst aufschlussreiche Einsichten geboten!
Traumfänger, Schweizer Familie
Man lese und staune! Ein kleines Mädchen träumt im zarten Alter von acht Jahren davon, in einem provinziellen Einkaufszentrum Autogramme verteilen zu dürfen. Obwohl, wie wir von der amtierenden Vize-Miss Tabea S. wissen, muss Solches das Höchste der Gefühle sein.
Für jene, die es noch nicht gemerkt haben: wir reden hier von der ehemaligen Stadtpräsidentin von Neuenburg sowie den amtierenden Stadtpräsidenten Berns und Zürichs. Und bei so viel Pöbelei könnte man doch glatt auf die Idee kommen, dieses Triumvirat müsse garantiert die Schweizer Demokraten oder die SVP vertreten. Dem ist aber keinesfalls so. Alles Repräsentanten der ‘Wir-stehen-für-Respekt-und-Toleranz-Partei’ SP. Die mit der wirren Werbung.
Da bleibt wirklich nichts anderes übrig, als den Zustand der Partei pantomimisch in Szene zu setzen.
Gestern Abend war es also so weit – die Swiss Music Awards wurden zum dritten Mal vergeben. Leider konnten wir nicht vor Ort sein. Erstens war gestern unser jährlicher Spitalausflug (BJ: Augen-OP; Amber: Boobjob). Und zweitens waren wir sowieso nicht eingeladen. Schliesslich will man Medienpartner, die einen loben, rühmen, liebkosen. Und keine Pöbeleien aus dem Untergrund. Aber mit dem beliebten Musikportal 78s war die klatschheftli.ch-Philosophie würdig vertreten. Ein paar Müsterchen aus der Liveberichterstattung gefällig?
“DJ Antoine trägt meine Krawatte als Anzug. Violett.”
78s
“Lovebugs sind da. Auch bekannt unter: 5 Männer, 1 Frisur.”
“Elmar Ledergerber ist eingetroffen. Seiner Nachfolgerin zu Ehren trägt er eine graue Krawatte.”
“Es werden gerade die Dirt Swiss Music Awards angekündigt (die Dritten, auf Englisch, you know).”
Das ist gut, das könnte echt von uns sein. Das ganze Protokoll kann man hier nachlesen. Es lohnt sich.
Viel anzufügen gibt’s eigentlich nicht mehr. Ausser, dass wir uns für Yello und Big Zis freuen – wenigstens zwei würdige Preisträger an diesem Abend. Warum die Kategorie von DJ Antoine Best Album Dance National heisst, ist uns schleierhaft. Die müsste doch Best Album Pinch National heissen, nicht wahr?
Und zum Schluss noch ein Kommentar zum 78s-Bericht, der es treffender wohl nicht auf den Punkt bringen könnte:
Endlich wird’s Frühling. Der Winter war lang und hart, aber langsam spriessen die ersten Vorboten des erträglichen Lebens. Und welches ist die untrüglichste Form von Frühlingserwachen? Genau, Krokus. Und Krokus kommt dieses Jahr nicht bloss in farbigen Blüten daher, nein, Krokus kommt auch mit einem neuen Rock-Album. Als alter Rocker muss ich zugeben, das Bald-Rentner-Werk kommt gar nicht mal so übel daher. Auch wenn sich die Medienpräsenz weitgehend auf bezahlte PR-Einträge des Labels Sony beschränkt.
blick.ch
Aber ein Wort zu Chris von Rohr muss doch noch sein. Ich habe ja nichts dagegen, wenn alternde Männer auf der Bühne stehen. Polo National tut’s auch. Er steht dazu und kommt authentisch rüber. Herr von Rohr, allerdings, will uns weismachen, sein biologisches Alter sei – seinem Arzt zufolge – erst bei 45. Das freut uns, das ist schön für ihn. Warum nur hat er uns aber vor fünf Jahren folgende Weisheit zum Thema ‘in Würde altern’ auf den Weg gegeben:
“Indem man die Bühne rechtzeitig verlässt. Hardrock bietet kein Umfeld, in dem es sich mit Würde altern lässt. Hardrock hat mit Rebellion und Sex zu tun, und beides ist der Jugend vorbehalten.”
Aber eben, wie schon der gute alte Konrad Adenauer meinte: was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Fragt sich bloss noch, wie es um das geistige Alter von Chris von Rohr steht…
Schweizer ist er zwar nicht, der geistig verwirrte Wüstensohn Muammar Gaddafi. Möchte er vermutlich auch nicht werden. Denken wir mal. Aber seine Affinität für unser Land und seine pointierten und fundierten Aussagen machen ihn faktisch zu einem Auslandschweizer. Punkto Gehalt seiner Aussagen kann Mummi ausserdem locker mit unserer Cervelat-Intelligentia Linda Fäh oder Renzo Blumenthal mithalten. Und dann sieht er auch noch so unverschämt gut aus! Und kleidet sich wahnsinnig schick.
Reuters
Keystone
Für uns keine Frage, dieser Mann hat das Wurstsein quasi erfunden. Wir können also nicht umhin, ihn zur Ehrencervelat zu küren. Das hat er sich redlich verdient. Glückwunsch Mummi!
Die Fasnacht ist vorbei, der Dudler hat sich auf die Alm verzogen. Und nun geht die Fasnacht fremd. Oder besser gesagt on Tour. Fasnacht plays Turkey, Fasnacht plays Djerba. Helvetischer Jass-Imperialismus sozusagen. Also reisen Herr und Frau Schweizer in ferne, ihnen doch so fremde Länder, um ihrem Nationalspiel zu frönen. Im Gepäck mit dabei natürlich Aromat, ein guteidgenössisches Frühstückstisch-Abfallkübeli (haben die einen Namen?) und ein Schweizer Sackmesser. Später im Jahr gibt’s dann noch eine Jass-Kreuzfahrt auf der Costa Serena. Allen alleinstehenden, nein allen Männern empfehlen wir – wenn Jassferien denn wirklich sein müssen – die Teilnahme in der Türkei oder auf Djerba. An Land seid ihr wesentlich sicherer und könnt Euch vor Monikas Avancen in Sicherheit bringen. Auf See seid ihr dem Schicksal schutzlos ausgeliefert.
Plötzlich sind sie aus dem Nichts aufgetaucht, diese überdimensionierten, keinen Zweck erfüllenden schwarzen Hornbrillen. Irgend jemand muss unseren Ex-Missen eingeflüstert haben, das sei der letzte Schrei in London, Paris, New York… Das zumindest dachten wir bis vor kurzem. Dann schauten wir uns den 3D-Film Avatar an und wurden so zu stolzen Besitzern der neusten 3D-Brillen-Generation. Mit Kindern ist das halt so eine Sache – neues Spielzeug wollen sie partout nicht hergeben. Diese Phasen dauern i.d.R. aber nicht sehr lange…
Es war mir immer schleierhaft, weshalb es nebst Rohschinken, Bauernschinken, Hinterschinken etc. auch Modelschinken gibt. Seit gestern weiss ich es:
Bild: RTL
Das erklärt nun auch die Bezeichnung ‘Model’ für unsere Fast-Miss-Tuning-Schweiz und Fast-Miss-Bodensee-International und aktuelle RTL-Reality-Soap-Farmerin Ivana. Was mir beim Abblick von Ivana bisher verschlossen geblieben ist – Schönheit, Attraktivität, Grazie und sonst so Modelzeugs halt – wird mit diesem Bild klar und deutlich: Ivana ist ein Model mit Modelschinken! Kein Wunder, ist ihre erklärte Lieblingsbeschäftigung schliesslich Essen. Aber eben, mit Model verträgt sich das nur schlecht. Es sei denn, man posiert mit solchen Modelschinken z.B. für die Dove-Kampagne, oder aber für gephotoshoppte Cellulite-Vorher-Nacher-Bildstrecken.
Am 7. März ist bekanntlich Abstimmungswochenende. Die grösste Stadt der Schweiz wählt auch ihre Regierung, den Zürcher Stadtrat. Zur Wiederwahl an tritt auch der Welt unsichtbarste Stadtpräsidentin, Corinne Mauch. Eigentlich sollte es ein Leichtes sein, dieses Amt angesichts des ‘Leistungsausweises’ der Amtsinhaberin zu ergattern. Wenn es denn eine/n vernüftige/n Gegenkandidatin/en geben würde. Doch genau da liegt das Problem: zur Auswahl steht nebst Corinne-mich-gibt-es-eigentlich-nicht-wirklich-Mauch the one and only ‘Susi für Züri‘. Hey…soo schööön, dieser Slogan.
Susi Gut, ehemaliges Mitglied der Schweizer Demokraten und der SVP und nunmehr mit der eigenen Partei PFZ (Partei für Zürich) mit geschätzten 7.23 Mitgliedern unterwegs, kandidiert für das Präsidium. Wohlverstanden, wir reden hier lediglich über das höchste Amt in der grössten Schweizer Stadt.
Aber als pflichtbewusste, mündige Bürger wollten wir uns etwas schlau machen, wer diese Susi Gut überhaupt ist. Wie es sich gehört, hat natürlich auch Susi ihre eigene Homepage, eine nützliche Informationsquelle also.
Als erstes fallen das trendige Design der Webseite und der Besucheransturm auf. Und auch punkto Informationsgehalt lässt die Seite kaum Wünsche offen. So erfahren wir z.B., dass Susi ein Politologie Studium absolviert hat. Ihren eigenen Aussagen zufolge handelt es sich dabei allerdings um einen einjährigen AKAD-Kurs (auf der AKAD-Seite sind wir zwar nicht fündig geworden…). Weiter erfahren wir, dass Susi Kosmopolitin ist. Es gab Sprachaufenthalte in Italien, Frankreich, Teneriffa und Kanada. Im Fall von Kanada gehen wir davon aus, dass der Aufenthalt in Québec, also im französischsprachigen Teil Kanadas stattgefunden hat.
Anders können wir uns die Rubrik ‘Speak’s’ auf Susis Homepage nicht erklären. Das muss wohl Québecois für ‘Speeches’ sein.
Was haben Christa Rigozzis Freund Giovanni Marchese und der Kolumnist Mark van Huisseling gemeinsam? Sie wissen es nicht? Dann schauen Sie sich einmal dieses Bild von Giovanni an. Und jetzt schauen Sie sich bitte diesen kurzen Videoausschnitt an.
Fällt Ihnen dasselbe auf wie uns? Sind das jetzt ‘best buddies’ oder haben die bloss dieselbe Kosmetikerin?