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Servierdüse mit Bankenpraktikum

Easy Jet feierte jüngst 50 Millionen Passagiere in der Schweiz. Dazu luden sie Wettbewerbsgewinner auf einen Rundflug ein. Zur Unterhaltung empfing man ein bekanntes Gesicht als «bessere Servierdüse», wie Hostessen ja auch genannt werden. Das bekannte Gesicht war Xenia. Und die freute sich wahnsinnig, erstmals ihrem «Extrem Push-up» ausführen zu dürfen (Blick und klatschheftli.ch berichteten).

Xenia Tchoumitcheva war gar so happy, dass sie während ihrer Arbeit als Hostesse im Easy-Jet-Jet freimütig mit tilllate.ch über ihr «Leben als Jet-Setterin und Karrierefrau» plauderte. Wie immer bei Interviews mit Xenia, war auch dieses sehr aufschlussreich, so erfuhren wir: «Richtig zuhause fühlt sich die Tessinerin mit russischen Wurzeln momentan in London, wo sie ein Bankenpraktikum absolviert.» Huh!? Die absolviert schon wieder ein Bankenpraktikum? Kriegen wir das nun zu hören bis sie 80 Jahre alt ist?

Und siehe da, nur weil Xenia so wahnsinnig an Wirtschaftsthemen interessiert ist, hat sie sogar von der Affäre Hildebrand erfahren. Uns interessiert natürlich brennend, was Xenia als Praktikantin darüber denkt: «Wenn man eine hohe Position hat, kann jeder Fehler viel kosten. Ich kenne das als Promi ja selber.» …wahrscheinlich wird Philipp Hildebrand nach seinem Rücktritt bald als Überraschungssteward auf einem Swiss-Flug auftauchen.

Besser gefällt uns eigentlich nur Xenias Idee, sich wegen ihres kurzen Auftritts in einem Easy Jet Flieger mit Richard Branson auf die gleiche Stufe zu stellen: «Ich bin eine Marke im Showbiz und die Leute kennen mich. Ein bisschen wie Richard Branson von Virgin.»

Bei solchen Statements können wir eigentlich nur Fernando Alonso zustimmen:
Er bekräftigt damit, was wir schon immer gesagt haben.


Von

Die Inszenierung

Die Bildstrecke des noch jungen Jahres liefert uns 20 Minuten und unterstreicht damit endgültig die Ambition, im Kampf um den besten Satiretitel, der bislang zwischen der Schweizer Illustrierten und dem Blick ausgetragen worden ist, mitzumischen.

Protagonistin ist – wie könnte es anders sein – die omnipräsente X.T. aus L., die sich als «Unternehmerin» nunmehr auf Selbstinszenierung spezialisiert. Also, Xenia ist nach Rom gereist, hat eine Fotoagentur beauftragt, sie abzulichten, hat dann auf Twitter etwas von einem romantischen Dinner gedönst und kurz darauf die Bilder 20 Minuten zugespielt. Und die haben angebissen.

Klar, Kurzurlaub mit Alonso. Wollen Sie wissen, wie Alonso neu aussieht?

Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 7/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen. Bildlegende: «Zusammen verbringen sie einen 3-tägigen Kurzurlaub in Rom.»

Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 12/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen. Bildlegende: «Fernando hat sich erst kürzlich getrennt»

Hahahahaaaa….das ist einfach zu geil! Quasi Tag des offenen Alonso. Jeder, der zufällig in Rom war, durfte ihn mal sein. Aber noch viel geiler sind die gestellten Bilder der eingebildeten Tusse.

Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 5/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen. Bildlegende: «Die schöne Schweizerin trifft sich dort nämlich mit dem Formel-1-Piloten Fernando Alonso.»

Gerade mal schön die «Financial Times» vor die Linse halten. Der Status der ehemaligen Banken-Praktikantin verpflichtet natürlich.

Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 10/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen. Bildlegende: «Ob das ein Zeichen dafür ist, dass sie es ernst meint mit dem Formel-1-Piloten?»

Kann uns jemand erklären, was genau auf diesem Bild das «Zeichen» ist? Aber die Bildlegende ist definitv ein Zeichen von guter Satire.

Und zum Schluss noch das ultimativ gestellte Paparazzo-Bild.:
Die Bildagentur D.. hat uns gedroht, deshalb mussten wir das Bild entfernen. Ihr müsst euch deshalb das Bild 11/14 direkt in der 20min-Bildstrecke anschauen.
Jetzt sollte wirklich allen klar sein, weshalb es nichts wurde mit der Hollywood-Karriere.


Von

Miss Highly Educated

Das ist heute wirklich einer für Insider, aber ich kann nicht umhin, diesen los zu werden. Sie kennen ja meine Affinität für blonde «Intellektuelle». «Rookie of the Year» in dieser Kategorie war, wie wir alle wissen, Xenia Tchoumitcheva, die auch im neuen Jahr Vollgas gibt. Aber ihr grosses Vorbild, die Übermutter der IBF (Intellectual Blondie Fraction) ist natürlich unser aller Uber-Creator:

Frau F. aus B. kann ja nicht oft genug darauf hinweisen, wie intelligent und gut gebildet sie sei. Also die Bildung kennen wir ja von ihrer eigenwilligen Schreibweise, insbesondere von Namen:

Nicht nur Herr Strass Kahn bzw. Strausse-Kahn…oder war es doch Strasse-Kran…wie auch immer, nicht nur DSK würde sich wohl die Augen reiben. Nein, dasselbe gilt auch für Uto Kulm…äähhh…Heidi Klum…

Doch kommen wir zur Intelligenz. Und wie gesagt, das ist jetzt wirklich einer für Insider. Es geht um Creative Commons, ein innovatives Lizenzsystem für den Umgang mit Urheberrechten im Netz. Es lohnt sich, sich damit auseinanderzusetzen, aber das nur nebenbei.

Also, irgendwie hat auch Shawne davon Wind gekriegt und wollte sich wohl einmal mehr als Vorreiterin in Szene setzen. Wollte. Nur hat sie scheinbar nicht begriffen, worum es geht und wie es geht. Oder sie ist so grosszügig. Oder so blöd. Als Lizenz hat sie die Version «Attribution 3.0 Unported» gewählt. Carte Blanche für alle, ihre Inhalte zu nehmen, zu verändern und erst noch zu kommerzialisieren. Also nicht, dass irgend jemand ein Interesse hätte, ihr Blog-Gelaber für irgendwas zu verwenden. Ausser wir natürlich. Aber es geht ums Prinzip, und das hat sie definitiv nicht kapiert.

Und so sieht der Verweis auf ihre CC-Lizenz auf ihrem Blog aus:

Abgesehen von der Tatsache, dass ausser dem Link zu Creative Commons kein einziger funktioniert…kann uns jemand erklären, was die Tante uns mitzuteilen versucht? «Based on a work at google.com»….my ass…

Und um ganz sicher zu gehen, dass auch ja jeder begreift, wie gut sie Creative Commons verstanden hat und damit umzugehen weiss, hat sie den Code auch noch hier gepostet:

Noch Fragen?


No Comment

Unter der wunderbaren Schlagzeile “Hier hebt Xenias Busen ab” lässt uns die Schwiegermutter aller Boulevard-Blätter neulich erfahren – bzw. eben nicht – dass Xenia eine ach so Geheimnisvolle sei. Blick schreibt:

“Xenia macht nach wie vor ein Geheimnis um ihre angebliche Affäre mit Formel-1-Pilot Fernando Alonso. «No comment.» Wann sieht sie ihn wieder? «No comment.» Vor Tagen twitterte sie von einem romantischen Dinner in Rom. Mit wem war sie essen? «No comment, äh, mit einem Freund oder Freunden». Xenia scheint sich in der Rolle der Geheimnisvollen zu gefallen, kokettiert sogar zu ihrem Beziehungsstatus. Ist Xenia noch Single? «No Comment» sagt sie mit verschmitztem Lächeln.”

Erstens ist es spannend, im Kontext zu erfahren, dass die talentierte Frau Tchoumitcheva einen Extrem-Push-Up-BH trägt. Man tut was man kann, könnte man philosophieren bzw. fragen wir uns doch nach der tieferen (haha) Bedeutung des Begriffes “Extrem”. Zweitens wundern wir uns nachdenklich, warum die Russentessinerin in Englisch zwitschert. Wir empfehlen als Brüller des Tages, der Dünnbrettbohrerin auf ihrem Twitter Account mit dem nicht unbescheidenen User-Namen “@queenxenia” (wahrscheinlich war @xenia schon von einer Vorstadtprostituierten aus Kiew besetzt) zu folgen bzw. in den Sumpf der Sozialen Medien abzutauchen. Die meisten der sage und schreibe knapp 3700 Folger texten in Italo, sind wahrscheinlich Vorstadtkids aus der Heimat-Agglo der “Königin”. Der dortigen Einäugigen unter den Blinden.

Und so kommt ihre Hoheit, die Königin des Trivialen, im Übrigen auf Zwitscher daher:

Und einer geht noch:

Das glauben wir. No comment.


Donnerstag, 26. Januar 2012, 07:01
Kategorie: Frauen
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