Es war im Jahre des Herrn 1995, als der weise Bergprophet Peter Steiner selig die Ankunft von Cool Man prophezeite. Keiner nahm ihn ernst. Schon gar nicht die Österreicher. Doch jetzt kennen ihn alle, den Cool Man. Mit seinen gerade mal 23 zarten Lenzen ist der Mann schon Weltmeister, Olympiasieger und Gewinner des Gesamtweltcups im alpinen Skizirkus.
Wer so cool drauf ist, darf getrost mit einer solchen Friese zur teaminternen Feier erscheinen. Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seite, Carlo!
Dass sich Ehe- und Lebenspartner im Verlaufe der Zeit mehr und mehr gegenseitig assimilieren und nicht nur ähnliche Züge, sondern auch des anderen Styling annehmen, wissen wir bereits von verschiedenen schillernden Paaren im peinlichen Partnerlook:
Bild: finestclubs.com
Bild: blick.ch
Dass eine Assimilation auch zwischen Tier und Mensch stattfindet – am häufigsten zwischen Hund und Halter – ist ebenfalls weit verbreitet und bestens bekannt.
Allerdings beschränkt sich eine solche meist auf die Gesichtszüge.
Bild: frankbaumann.ch
Dass Menschen gleich das ganze Knochengerüst eines Tiers annehmen wollen, war bis jetzt aber unbekannt.
Da gefallen uns die Lügengeschichten von Pummelchen schon besser, die behaupten, sie essen nur wie Vögelchen, nähmen aber trotzdem zu. Diese sind nicht nur witziger, sondern leben bestimmt auch glücklicher!
Offensichtlich liessen unsere Feststellungen zu ihrem “Winterschnitt” Linda Gwerder nicht kalt. Keinen Tag länger wollte sie mit Omi Tati oder Martina Popperfriese im selben Atemzug genannt werden und wandte sich – so vermuten wir – an ihren Vertrauens-Frisör, der umgehend den temporären Fadenhexen-Look mit einer perfekten Welle aufgepeppt hat:
Das ist schon hart, sehr hart. Seit Jahren sitzt Ex-Miss Nadine Vinzens in L.A. auf dem Trockenen. Sie wartet und wartet und wartet. Auf eine Rolle im Film. Egal was, egal worum es geht. Es muss doch Rollen geben, für die schlechtes Englisch eine Notwendigkeit ist. Obwohl, Immigrantin aus dem Bündernland mit Bündner Englisch ist nicht wirklich eine gängige Filmrolle. Aber sie wartet weiter. Und sie hofft weiter. Und vertreibt sich die Langeweile mit Shootings für das ‘Girls Gone Wild Magazine’.
Girls Gone Wild Magazine
Und dann kommt sie, die Rolle, die ihr auf den Leib geschnitten ist. Zwar nicht in Hollywood, sondern im Heimatland. Regisseur Mike Eschmann verrät 20 Minuten sein neuestes Filmprojekt: “Swiss Miss”, eine Persiflage zum Thema Schweizer Missen. Auch Nadine Vinzens spielt darin eine Rolle. Aber nicht DIE Nadine Vinzens. Nein, eine Doppelgängerin wird es sein. Alle Missen im Film werden durch Doubles verkörpert. Von denen vermutlich kein einziges die Lee Strasberg Schule besucht hat.
Die berechtigte Frage drängt sich auf: wenn man nicht mal sich selbst spielen darf, wie in aller Welt soll es dann jemals mit einer anderen Rolle klappen?
Was war darin zu sehen…: Ein paar grobe Verhasplungen von Regula Späni und eine “lustige” Szene, wo Regula einen Ball aus ihrer Moderationsperspektive über die Kamera warf. Dabei traf sie einen Kameramann (man hörte nur ein “Au”). Alles relativ harmlose Szenen. Aber vielleicht doch zu viel für eine Moderatorin, die eh schon ständig in der Schusslinie stand…
Erst kürzlich konnte das Brillen-Rätsel gelöst werden und schon glauben wir, ein weiteres Geheimnis lüften zu können – jenes um die Rückkehr der Bob-Frisuren.
Beim Verantwortlichen für Linda Gwerders “cutted Bob” scheint es sich um Marc Schippert zu handeln, seines Zeichen gelernter Cutter (!) und Regisseur des Films “Scharmör – was gaffsch so gschissä?”
Bild: SI
Bezeichnenderweise geht es in diesem Film um einen Frauenhelden auf Frauenfang, der unter anderem erleben muss, dass Rapunzel ausgerechnet dann, wenn er vorbei reitet, die Haare (!) geschnitten (!) hat.
Der Haar- und Schneidefetischist hat seinen Trieb bei Lindas Haarpracht offensichtlich bereits ausleben können. Nun sind wir gespannt, ob sich der prophezeite Umkehrschluss auch noch bewahrheitet.
Wenn man bedenkt, dass Schippert u.a. auch für Tele Züri tätig ist und dass die meisten Liebesbeziehungen am Arbeitsplatz entstehen, steht einer neuen Cervelat-Lovestory vielleicht schon bald nichts mehr im Weg!
Rot-Grün machte das Rennen um den Zürcher Stadtrat. Prinz Zweifelherz und Sancho Tuena waren in diesem Kampf chancenlos, nicht einmal das absolute Mehr konnten sie erreichen. Eine richtige Schlappe. Der Vorschlag von Prinz Zweifelherz, die Verräterin Eveline Widmer-Schlumpf zu vierteilen, fiel offenbar nicht auf fruchtbaren Boden.
Das hindert die Recken jedoch nicht daran, andere Verlierer klein zu machen. Zur Niederlage der FDP meint Zweifel laut Tagi, die angetretenen Kandidaten seien sowieso keine FDPler. Gut, wenn SVPler wissen, wie FDPler zu sein haben.
Bereits wetzen die beiden unermüdlichen Kämpen ihre Schwerter für die nächste Schlacht. Um die rot-grüne Windmühle zu besiegen, möchte Zweifel, dass nun auch alle die in Zürich arbeiten, also die Hälfte aller Aargauer und Thurgauer, in Zürich wahlberechtigt sein sollten. “Damit wäre Zürich bürgerlicher” meint Zweifel weiter. Zweifellos!
Auch Schweizer können es schaffen, als Gast in die österreichische Ausgabe von Giacobbo/Müller eingeladen zu werden, welche “Willkommen Österreich” heisst (Donnerstag, ca. 22:45, ORF1). Es muss sich dabei allerdings schon um einen äusserst profilierten Künster wie DJ Bobo handeln.
Dank besagtem DJ haben unsere östlichen Nachbarn also wieder ein aktuelles Bild des Schweizer Kulturbetriebs. Sehen Sie selbst, auf welches Vorhaben DJ Bobos der politisch gut informierte Moderator sagte, dass er Ghadhafi verstehen könne.
In diesem Zusammenhang möchte ich es nicht unterlassen, hämisch darauf hinzuweisen, dass wir Schweizer in Vancouver zwei Goldmedaillen mehr als die Österreicher gewonnen haben.
Unser Gastautor Bruno Bötschi hat Linda Fäh getroffen. Und uns nichts gesagt. Das geht ja wohl gar nicht. Das gibt ein Mitarbeitergespräch der Extraklasse. Lieber auf Schiffstaufen rumhängen, als uns den Cervelat-Bericht abzuliefern …. pfff… Bötschi, Bötschi…
blick.ch
Dabei hat ihm unsere amtierende Miss Schweiz “Lindchen Klein” höchst aufschlussreiche Einsichten geboten!
Traumfänger, Schweizer Familie
Man lese und staune! Ein kleines Mädchen träumt im zarten Alter von acht Jahren davon, in einem provinziellen Einkaufszentrum Autogramme verteilen zu dürfen. Obwohl, wie wir von der amtierenden Vize-Miss Tabea S. wissen, muss Solches das Höchste der Gefühle sein.