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Best Before 19. Mai

Warum nur muss Thomas Buchwalder, der Hoffotograf der Miss-Schweiz Wahl, seine Klientinnen im Bikini in einem offenen Kleiderschrank abfotografieren?

SI Online Ms CH

Die Posen sind ja entzückend, sieht aus wie die Schaufenster auf dem Strich in Amsterdam. Und was haben die alle mit ihren Haaren gemacht? Trägt man jetzt Perücke wie die lässige Neidin?

Vetsch Playboy 2

Die ‘Schauspielerin und Hundepsychologin’ Andrea Fetch (schaut im Wörterbuch nach, aber in einem englischen, nicht wie Raffy Locher) ist schwanger. ‘Es wird eine Play Station Playboy’, sagt sie zu Blick. Wie überaus humorvoll. Und was gibts, wenn es Zwillinge werden? Ein Doppelheft? Lassen wir das. Weiter… Schnidrig Schulbank

Die strahlende Miss Bern, Geraldine Schnidrig, drückt wieder die Schulbank. Sie spezialisiert sich auf Gemeindefusionen (nein,das war die vorherige Miss Bern) Staatsverschuldung. Wann begreifen wir es endlich? Missen sind gescheit…

Cavegn Gluecksbringer Egli

Mit einem Bierli oder drei  hält der aktuelle Mr. Schweiz das Absingen von Schlagern aus, vor allem wenn sie (die Schlager) von der Schwester von Kari dem Spritzer gesungen werden. Aber, bitteschön, wie halten wir ihn als Glücksbringer aus? Da gehe ich lieber an einem Freitag dem 13. unter einer Leiter durch, während eine schwarze Katze von links die Strasse überquert…

Blick geext

Ja, da hätte der Mann beinahe seinen Exitus verursacht. Nehmen wir einmal mehr den (deutschen) Duden zur Hand (Merci, Raffy!), und lesen, dass das Verb ‘exen’ tatsächlich existiert, jedoch nicht im Zusammenhang mit ‘leertrinken’. Der Blick ist jedoch hartnäckig:

Blick exen mit ohr, kommagoetter

Macht echt, keinen Spass! Das mit der Rechtschreibung und den Kommas, kann noch geübt werden. Funktionniert noch nicht wie gewünscht…

Blick Gynoekologen 2

Eine Viertelstunde war genug für klatschheftli.ch um diesen Megaheuler vom Blick für die Ewigkeit zu konservieren. Nachher war der Fehler korrigiert. Ökologen, Gynökologen, Gebörsaal… Mein Dank geht an Frau Dr. Boefei fürs aufmerksame Blicklesen!


Hämorrhoiden-Crème ins Gesicht

Ja, unser Titel ist ein Plagiat:

Screen Shot 2013-05-13 at 09.41.25

Was sich anhört wie eine Blick-News zu einem Terror-Anschlag, ist in Tat und Wahrheit ein Bericht über eine Ex-Miss-Schweiz. Und zwar ein Bericht über ihr «Beauty-Geheimnis», denn wer sich Hämorrhoiden-Crème ins Gesicht schmiert, sieht mir 47 Jahren so aus:

affolter

Donatella Versace lässt grüssen! Und das alles dank einer Fudi-Crème, die schinz bewirkt, dass sich die Blutgefässe verengen… Logisch, dass man sich dann sowas an den Kopf klatscht.

Zu diesem Bild muss allerdings noch gesagt werden, dass Silvias Look bestimmt nicht die alleinige Schuld der Hämorrhoiden-Crème ist, denn offenbar wird die Crème nur unter die Augen gekleistert. Die aalglatte Stirn und die Backen müssen wohl auf Botox zurückgeführt werden. Schade eigentlich, dass Botox nicht auch in den Hals gespritzt werden kann, dieser ist nämlich irgendwie immer der Spielverderber im Krampf um die ewige Jugend.

Jedenfalls finden wir, dass Hämmorrhoiden-Crème-ins-Gesicht fast nicht mehr nur unter der Rubrik ‘Beauty’ läuft, sondern unter ‘Kunst’. Ihr werdet sehen, bald schon hängt Silvias Konterfei neben anderen Hämorrhoiden-Crème-Kandidaten in Portugal rum:

ars


Freitag, 17. Mai 2013, 06:54
Kategorie: Missen Dissen
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Best Before Nostalgieausgabe

Heute bietet Boefei leichtere Kost. Was der Schlager fürs Ohr ist das heutige Best Before für den Geist. Also: Mitschunkeln!

Boefei, wie er das manchmal macht, hat in seinem Archiv gestöbert und ein paar Trouvaillen gefunden, die ich euch nicht vorenthalten will. Wir gehen zurück bis 2006, ins elektronische Mittelalter. Sprachlich hingegen in die Steinzeit, aber das werden wir ja sehen.

Blick Zerbrannt

Schade ums Bauernhaus. Der (Walliser?) Schreiberling verdient jedoch einen Satz heisse Ohren.

20Minuten angeschwellt

Ein harmloser und härziger Konjugationsfehler des Kochjournalisten von 20Millisekunden.

Blick toter als tot

Ja, die Leiche war wirklich tot…

Tagi Flz aufgestossen

Die Feuerwehr ist Unique in Zürich. Die erscheinen sogleich. Wäre das Bauernhaus in Unique gelandet aufgestossen, wäre es nicht zerbrannt… Wir bleiben noch etwas bei der Fliegerei, denn die christliche Luftfahrt ist sprachlich sehr ergiebig:

Blick Machometer

Knapp vorbei ist auch daneben, lieber Blick. In der Tat findet man in der Fliegerei viele Machos, aber das Teil hier verdankt seinen Namen dem österreichischen Physiker und Philosophen Ernst Mach. Schon 1877 hat er als erster die Schockwellen und Effekte rund um den Überschall beschrieben. Daher wird dieses Instrument Machmeter genannt. 20min Russenjet

Wunderbar plakativ und genauso knapp daneben 20Millisekunden vor ein paar Jahren. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der “Russen-Jet’ als ‘Russen-Propeller-Flugzeug’, was logischerweise nicht so suffisant klingt.

20min Russenjet foto

Antonov An-30 malerisch drapiert auf tschechischem Feld.

Zurück zum Tagi-Online. Sam Schmid, der ex-Bundesrat, machte 2007 für einmal Schlagzeilen der unpolitischen Art. Er ist Hero-of-the-Sky:

Schmid notlanden

Warum man in Amerika wirklich durchstarten muss, wissen wir jetzt: Weil das Flugi ‘ins Flattern’ geraten ist…

Schmid notlanden flattern

Aber keine Angst, Super-Sam ist an Bord:

Schmid notlanden Hobbysimularpilot

… da sieht man, wofür Bundesräte noch Zeit haben: Für Computerspiele. Die alte Frage jedoch, ob ein ‘Hobby-Simular-Pilot’ ein Verkehrsflugzeug landen könnte, bleibt gottseidank unbeantwortet. Das wird dem Star des Tages sicher nicht passieren, denn:

Passagierflugzeugpilotin

Auf die Frauen wirkts halt immer noch. Uniformen, Vin Diesel, und Piloten. Jetzt wollen die schon Passagier Flugzeug Pilotin werden. Wer fliegt nun die Russen Jets?

Bis zum nächsten Mal, Euer Doktor.


Donnerstag, 16. Mai 2013, 05:30
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Me, Myself and I

Kürzlich wurde eine Pressemitteilung verschickt, welche verschiedene Medienschaffende veranlasste, selbige an uns weiterzuleiten (was hier verdankt sei). Es geht darin um das neuste Projekt von Xenegugeli, ihr Luxusblog www.chicoverdose.com.

chic

Unser F. Indi-Guet hatte ja neulich berichtet über die immer akuter grassierende Selbstbildnis-Manie unserer Protagonistin. Also durfte man gespannt sein, wenn es in der Pressemitteilung vollmundig heisst: «Xenia bietet mit www.chicoverdose.com viel». Nur, ‘viel’ bezieht sich leider auch hier ausschliesslich auf Xeneli selbst, wie ein kurzer Augenschein beweist: «Ich in London», «Ich beim Inder», «Ich vor einem Rolls Royce», «Ich mit Brilliantschmuck», «Ich in Dubai», «Ich in einem Privatjet», «Ich in einem Arts Club» und und und….

Was weiter auffällt: sehr wenig Text mit noch viel weniger Gehalt, dafür einmal mehr köstliches Englisch. Kostpröbchen gefällig? «What are the skill set» oder auch «My wife Holly Valance is very well connect». Beide Textpassagen stammen aus einem Interview mit einem Londoner Immobilien-Menschen. Doch jetzt der Brüller aus demselben Interview. Der Interviewte beschwert sich über das mangelnde Serviceangebot in London. Als Beispiel erwähnt er die fehlenden Valet Parking Angebote in Englands Metropole. Die in Luxusfragen ach so versierte X.T. aus L. scheint von diesem Dienst noch nie etwas gehört zu haben. Ihr Blog macht daraus nämlich eine Wortkreation der Sonderklasse: «throw your keys to a valley parking». Wir glauben nicht, dass der Interviewte sich wirklich darüber beklagte, man könne seine Schlüssel nicht zu einem Parkplatz in einem Tal schmeissen….

Auch überzeugend ihr luxuriös umgesetztes Lückenlayout:
xtblog1 Ob es am mangelnd vorhandenen Inhalt liegt?

Und wenn man auf ‘About’ klickt, erwartet man eigentlich einige Hintergrundinformationen zu diesem Blog. Weit gefehlt! ‘About’ ist ausschliesslich ‘about me, myself and I’. Wie könnte es auch anders sein. Und sie scheint nicht einmal so genau zu wissen, was sie eigentlich so macht. Es wird dort nämlich erwähnt, sie schreibe für «the german magazine Monats Hefte», womit ihre peinlichen Kolumnen im «Schweizer Monat» gemeint sind…

In der Pressemitteilung gibt es im übrigen mehr Aufschlussreiches: «Xenia spricht in ihrem Blog chicoverdose.com über den internationalen Flair von Luxus und will damit nicht nur ihre 100000 Followers auf Facebook, Instagram und Twitter zum Träumen bringen, sondern alle, die am Savoir Vivre interessiert sind. Bereits drei Wochen nach ihrem Website-Launch hat sie diverse Verträge mit Luxusfirmen geschlossen. Dennoch ist sie bescheiden geblieben: „Ich schätze am meisten besinnliche Stunden mit Freunden.»

Noch einmal: Xenegugeli spricht in ihrem Blog nicht wirklich (sie hatte ja noch nie viel zu sagen), sie zeigt sich einfach in unzähligen Posen an unterschiedlichen Orten. In dem Zusammenhang von Bescheidenheit reden? Also, wir wissen nicht so recht…zumal, wenn man sich Xeneguelis Schlusswort in der Pressemitteilung zu Gemüte führt: «Meine Wurzeln verpflichten mich dem Style: Der Geschmack von Italien und die Schönheit von Russland, dazu alles in Schweizer Qualität – das zeichnet mich aus.»

Aha.

Wir hätten da noch einen Vorschlag für eine Namensänderung des Blogs: www.chevaoverdose.com. Damit werden zwei Fliegen auf einen Schlag getroffen. Zum einen hat sie ja letztes Jahr angekündigt, sich neu Cheva zu nennen. Zum anderen wissen wir auch, dass ‘cheva’ spanischer Slang für Heroin ist. Heroin-Überdosis trifft es eigentlich ganz gut, finden wir.


Mittwoch, 15. Mai 2013, 06:00
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  • Also, wenn man die “Kunst”-Bilder sieht, muss man sagen: es wirkt!
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