Was wir nach der Minarett-Verbots-Abstimmung kolportiert hatten, scheint sich zu verdichten: Renzo Blumenthal hat Grosses vor auf dem Parkett der eidgenössischen Politik. Nachdem seine Aussagen zum Abstimmungsresultat doch eher gemischte Gefühle – um nicht zu sagen Kopfschütteln – ausgelöst hatten, hat er den Lapsus umgehend korrigiert und sein politisches Fingerspitzengefühl eindrücklich unter Beweis gestellt.
Und jetzt, jetzt wird Stufe zwei gezündet, wird sozusagen aussenpolitische Feldforschung betrieben. An der Seite von Nicolas Hayek, Bertrand Picard und insbesondere Aussenministerin Micheline Calmy-Rey darf Renzo als offizieller Repräsentant der Schweiz an der Weltausstellung in China amten.
Wir sind etwas irritiert und gleichzeitig beeindruckt ob dieser fast schon symbiotischen Verbindung von grossem Leistungsausweis für unser Land und spassgesellschaftlichem Helvetismus. Wir kommen nicht umhin, daraus abzuleiten, dass Renzo für sein zukünftiges politisches Amt in der Landesregierung vorbereitet werden soll. Zumal die Tage des aktuellen Bündner Bundesratssitzes wohl gezählt sein dürften.
Renzo meint übrigens, er sei gespannt, wie das internationale Expo Publikum auf seine Erklärungen in Rätoromanisch reagieren werde. Wir auch.
Wenn das nicht eigenartig ist und nach einer genaueren Betrachtung schreit?
Wir können zu diesem Zeitpunkt nur mutmassen, dass es sich dabei um die gemeinsam vereinbarte Umsetzung einer Massnahme aus dem letztjährigen Mitarbeitergespräch handeln könnte: Um die Entwicklungschancen im Showbusiness zu steigern, ist eine absolute Flexibilität und hundertprozentige Job-Hingabe erforderlich.
Dass Singles dieses Kriterium am besten erfüllen können, versteht sich von selbst.
Insofern könnte das Gerücht stimmen, dass ein anderer Mann, nämlich Chef Ueli Haldimann, der Grund für die Trennung sein könnte.
Sein Film hat nicht nur Science-Fiction Aficionados überrascht. Ivan Engler hat mit Cargo aus minimalen Mitteln maximalen Effekt erzielt und einen überraschend guten Film geschaffen. Zu Recht ist er als Bester Spielfilm beim Quartz 2010, dem Schweizer Filmpreis, nominiert. Der Film hat auch schon international Aufsehen erregt. Der Blick ortete zwar angesichts der Schweizer Besucherzahlen einen “intergalaktischen Superflop“, aber Ivan lässt sich zum Glück nicht von so kleinkarierten Unkenrufen aus der Bahn werfen.
Dass er mit Cargo erfolgreich war, zeigt sich darin, dass er bereits bei der Filmagentur CAA unter Vertrag ist, zu deren Kunden unter anderen auch James Cameron, Steven Spielberg und George Clooney gehören. In den kommenden Wochen wird Ivan Engler Richtung Hollywood abfliegen und dort an seinem Netzwerk und hoffentlich auch neuen Filmen arbeiten. Klatschheftli wünscht ihm schon mal viel Erfolg, gutes Gelingen und das nötige Quentchen Glück. Den Mutigen gehört die Welt!
Roger Federer ist 2007 eine der in der Schweiz grösstmöglichen Ehren zuteil geworden: Dem besten Schweizer Sportler aller Zeiten wurde damals von der Schweizerischen Post als erster lebender Person eine Sondermarke gewidmet.
Nun fordert eine Facebook-Gruppe, dass uns der King endlich auch von der Hunderter-Note anstrahlen kann.
Nun wissen wir aber aus einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazins «Eco», dass der SNB-Präsident in den kommenden Monaten in Sachen Geldpolitik sehr vorsichtig vorgehen will, weil die Unsicherheit auch in den nächsten Quartalen gross bleiben werde.
Unter “Unsicherheit” versteht er wohl nicht nur die Wirtschaftslage, sondern auch einen neuen heiklen gesellschaftlichen Trend, der auch in der Schweiz Fuss fassen könnte: der tiefe Fall von hochgejubelten Helden wie Tiger Woods oder John Terry.
Gewohnt, Anzeichen frühzeitig zu erkennen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, wird es den SNB-Analysten nicht entgangen sein, dass im Falle von King Roger einige Faktoren gegen eine Verewigung zu Lebzeiten sprechen – selbst wenn sie es wollten:
1. Wie Tiger Woods (einst) ist Roger Federer der weltbeste Spieler in der eigenen Disziplin.
2. Wie Tiger Woods (einst) wird Roger Feder als lebende Legende geehrt.
3. Wie John Terry ist Federer Vater von Zwillingen.
4. Wie John Terry, der zum englischen “Vater des Jahres 2009″ gewählt wurde, wird Roger Federer als “Daddy Cool” gehandelt.
5. Mit Tiger Woods (und einem zwar anderen, aber nicht minder umstrittenen “Thierry”) hat Roger Federer schon mal für “das Beste im Mann” geworben!
Bild: Gillette
Die SNB wird sich hüten, solche Risikofaktoren nicht ernst zu nehmen.
Mit diesen beiden Fotos im Freizeitmagazin MORE legte Giovanni Marchese den Grundstein für seine Fotografen-Karriere.
Denn während Christa so durch die Deutschschweiz tingelt, ist der arme Giovanni im besten Fall als Anhängsel dabei. Aber normalerweise dekoriert er die Sonnenstube der Schweiz.
Das kann dog nigte sein, muss sich Christa gesagt haben und dachte sich für ihren Langzeitverlobten etwas aus: Giovanni soll fotografieren.
Giovanni Ja-und-Amen gehorchte und so kommen wir nun in den Genuss so richtig gelungener klatschheftli.ch-Fotos – unscharf, schlecht ausgeleuchtet und abgeschnitten!
Giovanni, du bist viel zu talentiert fürs MORE, du solltest nur noch für’s klatschheftli.ch fotografieren. Unseren Fotografiestil tüpfst du genau! Überleg’s dir, Tesoro, das Angebot steht…
Nachdem sie wirklich singt, singt auch er. Der Frauenkenner und Minarett-Experte Renzo Blumenthal wird Sänger. Wüsste ich es nicht besser, ich hätte gedacht, das sei J.P. Love, der hier zwitschert. So hell erklingend, dass es nur vom quietschenden Ton von Kreide auf Schiefertafel getoppt werden kann. Unverkennbar! Renzo muss diese Kraft und diese positive Ausstrahlung den Katzen auf seinem Hof zu verdanken haben. Wahrscheinlich hat er ja mit ihnen geübt.
Für alle Betagteren unter uns – Renzo singt in der SF-Sendung Happy Day vom 6.2.
Trotz gesanglicher Beliebigkeit, eines muss man Renzo lassen; diesmal weiss er bestimmt, was er besingt: «Merci, Chérie»:
N’est pas?
“Je oller, je doller” betitelt die deutsche Zeitung Tagesspiegel einen Beitrag zum Thema Männerunterwäsche. Und der Geschäftsführer von Body-Art meint: „Je älter der Mann, desto mehr traut er sich.“ Dem können wir angesichts solcher Ansichten – erspäht in der neusten Ausgabe des Eventmagazins MORE – nur zustimmen. Der beliebte und von uns hoch geschätzte Schauspieler Walter Andreas Müller – kurz WAM – beweist diese These eindrücklich. Für uns keine Frage: WAM ist das neue Model für die auch in Hollywood äusserst geschätzte Kollektion der Edelunterwäschenmanufaktur Zimmerli. Alles andere wäre Augenwischerei.
Da treibt die plastifizierte germanische Jungmoderatorin Alena G. unsere Klobürstenfrisur der Nation, JSVP-Häuptling Erich H., zu verbalen Blut- und Boden-Rundumschlägen, erzählt daraufhin zur Glättung der Wogen, sie wolle einen Schweizer Mann fürs Leben finden und weiss dann nichts Gescheiteres zu tun, als sich an einer deutschen Schokoladenproduzenten-Fete als verkleideter Schokoladenhase in Szene zu setzen. Mei oh mei, Mädel – auch wenn du blond bist, hätten wir ein klitzekleines Bisschen mehr Verstand erwartet. Mit dieser Guerillaaktion ins Herz urschweizerischster Tradition erweist du deinen doch schon so arg gepeinigten Landsleuten im frostigen Kuhschweizerland einen Bärendienst. Oder war das bloss Camouflage, um die geklauten Bankdaten sicher über die Grenze zu bringen?
Dieses sind die Voraussetzungen, um an den ominösen Mister Schweiz Wahlen teilnehmen zu können: Im Vergleich zum Vorjahr hat sich nichts geändert. Das erstaunt, zumal die Miss-Kandidatinnen der letztjährigen Wahl insbesondere punkto Allgemeinbildung völlig neue Standards gesetzt haben, die wir eigentlich auch für die Herren der Schöpfung erwarten würden.
Die Kandidaten für die Wahlen 2010 werden zwar erst im Lauf dieses Monats bekannt gegeben. Im Sinne des durch die letztjährigen Miss-Kandidatinnen gesetzten Trends erwarten wir auf der Kandidaten-Liste aber zwingend den Namen unserers Jungschauspieleres Joel Basman.
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